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gelesen im… Oktober 2014

gelesen im... Oktober 2014

Was, es ist schon wieder ein Monat rum? Dabei kommt es mir vor, als hätte ich den letzten “gelesen im…”-Beitrag gerade erst getippt… herrje. Wenn ich mir aber den Stapel der Bücher ansehe, der sich hier aufgetürmt hat, muss tatsächlich schon einige Zeit ins Land gegangen sein.

“Friedhof der Kuscheltiere” – Stephen King

Ich erwähnte es neulich ja schonmal – irgendwie ist Stephen King immer an mir vorbeigegangen, bzw. ich an ihm. Erst in letzter Zeit bin ich bei seinen Büchern auf den Geschmack gekommen und habe direkt mal ein halbes Dutzend verschlungen.

“Friedhof der Kuscheltiere” ist ja nun ein echter Klassiker… zu Recht:

Es könnte alles so nett sein – eine junge Familie zieht in ein hübsches Haus mit großem Garten, die Nachbarn sind nett… bloß vor der Schnellstraße werden sie gewarnt, über die direkt vor dem Haus immer wieder große LKW vorbeidonnern. Bald darauf entdecken sie am Waldrand einen merkwürdigen Friedhof – den “Pet Sematary”, auf dem die Kinder der Gegend seit Jahrzehnten ihre verstorbenen Haustiere begraben. Denn dann geschieht immer etwas Merkwürdiges – die Tiere kehren ins Leben zurück. Teilweise zumindest. Sie sind verändert, aber sie laufen umher… und als der Familienkater stirbt, holt Familienvater Louis ihn auf diese Art wieder zurück.
Dann jedoch wird der kleine Sohn der Familie von einem der LKW überfahren… und Louis kann den Möglichkeiten nicht widerstehen, die er sieht…

“Todesmarsch” – Stephen King

Als nächstes folgte ein weiteres Buch von Stephen King, was allerdings so gar nichts mit übernatürlichen Dingen zu tun hat:

In dieser Dystopie ist aus den USA ein Militärstaat geworden, die Bevölkerung lebt in ärmlichen Verhältnissen. Einmal Jahr findet ein Ereignis statt, für dass sich Jugendliche freiwillig melden können – der  Marsch. 100 männliche Teenager zwischen 14 und 17 marschieren los, dabei überwacht das Militär streng, dass sie ein gewisses Grundtempo einhalten. Wer zu langsam wird oder gar stehenbleibt oder zu fliehen versucht, wird erschossen. Am Ende bleibt nur ein Läufer übrig… und der bekommt alles, was er sich wünscht.

Die gleiche Grundidee findet sich ja auch bei Battle Royale oder den Tributen von Panem. Sehr spannend zu lesen, wie sich die Persönlichkeit der Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander ändern.

“Nullzeit” – Juli Zeh

Zurück in die Gegenwart. Sven ist aus Deutschland ausgewandert und hat sich auf einer Insel ein beschauliches neues Leben als Tauchlehrer aufgebaut.
Dann jedoch reisen die beiden Deutschen Jola und Theo an – sie Schauspielerin, er Schriftsteller. Plötzlich findet Sven sich in einer neurotischen Dreiecksbeziehung wieder, die ihn in Intrigen, Demütigungen und Gewalt verstricken und all das mit sich bringen, vor dem er eigentlich ausgewandert war. Klar, dass am Ende auch sein neues Leben in Scherben liegt.

Obwohl ich die Bücher von Juli Zeh eigentlich sehr gerne mag, fand ich Nullzeit nicht so berauschend. Irgendwie… war ich genervt davon, wie gestört die Protagonisten sind und wie viele unsinnige Dinge sie tun, bloß um sich gegenseitig zu schaden. Hmm.

“Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen” – Thomas Stephan

Dieses Buch habe ich letzte Woche ja ausführlich vorgestellt - und ich verlose es dreimal! :) Noch bis heute um Mitternacht kannst du am Gewinnspiel teilnehmen.

“Des Teufels Alternative” – Frederick Forsyth

Der Beste hat mir so lange davon vorgeschwärmt, bis ich den Romanschließlich zur Hand genommen habe. Amerika, Russland und der Kalte Krieg – obwohl diese politischen Intrigen wirklich interessant sind, bin ich bis jetzt nur bis zur Hälfte des Buches gekommen und dann irgendwie steckenblieben. Hmm… weiterlesen werde ich es definitiv noch.

“Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13B” – Teresa Toten

Der 15jährige Adam besucht regelmäßig eine Gruppentherapie, um besser mit seinen Zwangsstörungen klarzukommen. Dort lernt er Robyn kennen und verliebt sich in sie. Allerdings steht für Adam fest, dass er nur dann eine Beziehung führen kann, wenn er gesund wird. Als der Therapeut vorschlägt, dass sich alle einen Superheldennamen aussuchen, beschließt Adam, Robyns persönlicher Batman zu werden. Allerdings ist das nicht so einfach, denn da gibt es noch seine zerrüttete Familie mit seiner Messie-Mutter, die immer wieder Drohbriefe erhält, seinem klammernden kleinen Bruder und der Zweitfamilie, die sein Vater mittlerweile gegründet hat…

Vor allem Adam und Robyn, aber auch die anderen Charaktere kommen unglaublich sympathisch rüber und so, dass man sie quasi direkt vor Augen hat. Eines der Bücher, die man abends aufschlägt und erst nach der letzten Seite weglegen kann, wenn das Klingeln des Weckers schon viel zu nahe gerückt ist. ;)

“Google Analytics” – Markus Vollmert, Heike Lück

Weiter ging’s mit einem Fachbuch – der Name ist Programm.
Zwar verwende ich Google Analytics zwar schon eine ganze Weile und finde es in vielen Bereichen deutlich mächtiger als Piwik, was ich vorher jahrelang eingesetzt habe, aber gefühlt nutze ich trotzdem nur einen Bruchteil der Möglichkeiten. Mit diesem Buch soll sich das ändern – wobei ich erst bis zur Hälfte der rund 700 Seiten gekommen bin.

Soweit bin ich aber schon mal sehr zufrieden damit, wie detailliert die einzelnen Aspekte beschrieben werden, dabei immer illustriert mit vielen Screenshots.

“Das Puppenkind” – Eva Maaser

Wie du siehst, liegt ganz oben auf dem Bücherstapel mein iPhone. Denn seit langer Zeit habe ich mal wieder ein eBook gelesen… mehr durch Zufall, weil ich im iBook-Store durch die Liste der kostenlosen Romane scrollte, einfach um das Lesen auf dem iPhone auszuprobieren, und dann ist meine Wahl eben auf “Das Puppenkind” gefallen:

In einem Kinderwagen wird eine Babyleiche gefunden – die allerdings derart präpariert und ausgestopft ist, dass sie fast wie lebendig aussieht. Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, wird ein zweites totes Baby in einer Mülltonne gefunden, und ein weiteres Baby wird entführt.
Einen zweiten Erzählstrang bildet das Privatleben von Kommissar Rohleff, in dessen Ehe es kriselt, weil er seiner Frau nicht ihren Kinderwunsch erfüllen kann.

Eigentlich lese ich ja nicht sonderlich oft Krimis, und auch dieser bekommt leider nur ein “okay” von mir, weil ich eben generell kein großer Krimifan bin.
Was mich wirklich gestört hat, hat allerdings gar nichts mit dem eigentlichen Inhalt zu tun: die Zeichensetzung war so oft falsch (Komma statt Punkt und so weiter), es wurde mehrfach “seit” mit “seid” verwechselt und teilweise fehlten ganze Wörter oder Nebensätze. oO
Ist das bei eBooks öfter der Fall?!

Joa… in den November starte ich also mit der zweiten Hälfte des Google Analytics-Buches und dem Rest von “Des Teufels Alternative”. :)

Und was liest du derzeit so?

Weitersagen? :)

Geschrieben von neontrauma

Hej! Ich bin Anne aka neontrauma, 27, wohne in Leverkusen & arbeite als Webdesignerin in Köln. Mein Herz schlägt für Fotografie & Webdesign, Sport, Hunde & den Besten... möchtest du mehr erfahren? Du findest mich übrigens auch auf Google+ (mein persönliches Profil), Google+ (neontrauma.de auf G+), Twitter und Instagram.

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“… und über was blogge ich heute?!”

I love to blog

Diese Frage hast du dir vermutlich auch schon mindestens einmal gestellt. ;)

Denn ja, natürlich soll das Bloggen Spaß machen und einen tunlichst nicht unter Druck setzen. Natürlich ist es in den allermeisten Fällen schließlich “nur” ein Hobby. Und natürlich muss man auch nicht jeden Tag einen neuen Artikel raushauen. Natürlich, natürlich, natürlich.
Nichtsdestotrotz gibt es so Tage, da will man eigentlich etwas bloggen – und es fällt einem partout nichts ein.
Was nun, was tun?

Was du nicht tun solltest:

Einen uninspirierten Beitrag à la “Sorry, dass hier momentan nix los ist, mir fällt irgendwie nichts ein” schreiben. Das interessiert niemanden. Damit tust du weder dir und deinem Blog, noch deinen Lesern einen Gefallen.

Stattdessen könntest du…

1.) … im Voraus planen

Das ist sicherlich die eleganteste Lösung: anstatt abends vor einem nervös blinkenden Cursor zu sitzen und auf ein Techtelmechtel mit der nächstbesten Muse zu warten, schlägst du einfach deinen Redaktionsplan auf, siehst die Liste mit den geplanten Themen der nächsten Tage durch und schreibst los. Am Artikel für nächste Woche, selbstverständlich. Denn der Beitrag für heute war ja schon seit Tagen fertig und ist pünktlich heute früh online gegangen. :)

Hand auf’s Herz – das wäre die Idealvorstellung. In der guten alten Realität klappt es mit solch hehren Plänen dann meistens doch nicht so super.
Denn eigentlich hat der Wecker doch gerade eben erst geklingelt… und schon findest du dich nach einem 10-Stunden-Tag im Feierabendverkehr wieder, legst auf dem Weg nach Hause noch einen Spurt durch den Supermarkt ein und während du nach dem Abendessen dann noch schnell mit dem Staubsauger in der Wohnung herumfuhrwerkst, gehst du im Kopf schonmal die Agenda der morgigen Meetings durch. Wenn du dann mit dem ganzen Kram endlich fertig bist – bist du ja noch nicht fertig. Der Blogeintrag, you know? Weil deine letzten paar Tage auch nicht großartig anders aussahen, hast du natürlich nicht vorgebloggt. Also muss jetzt eine Idee her:

2.) … über kommende Events berichten

Guck doch mal in den Kalender: stehen in nächster Zeit irgendwelche Events an? Beispielsweise hast du Karten für ein Konzert nächste Woche? – Dann erzähl deinen Lesern doch schon mal davon, lass sie an deiner Vorfreude teilhaben, stell die Band kurz vor, welches ist dein absolutes Lieblingsstück, weißt du noch wie du auf die Band aufmerksam geworden bist, hast du auf einem anderen Konzert vielleicht schon mal etwas Besonderes erlebt?
So kannst du auch über geplante Urlaubsreisen schreiben, über sportliche Wettkämpfe, den Martinsumzug in deiner Stadt, und und und.

3.) … an einer Blogparade teilnehmen

Blogparaden können eine nette Inspirationsquelle sein. Üblicherweise stellt ein Blogger ein oder mehrere Fragen zu einem bestimmten Thema, und innerhalb eines gewissen Zeitraums kann jeder Blogger sie in einem Artikel beantworten. Am Ende wird meistens eine Zusammenfassung / Auswertung erstellt, bei der alle Teilnehmer verlinkt werden.

Aktuelle Blogparaden findest du zum Beispiel auf blog-parade.de.

4.) … dich an Eckdaten orientieren

Sozusagen der kleine Bruder eines richtigen Redaktionsplans: überleg dir ein paar feste Tage im Monat, an denen immer ein bestimmtes Thema an der Reihe ist. Hier auf neontrauma.de sind das zum Beispiel der Monatsletzte (“gelesen im…”), der Monatserste (“Blog des Monats”) und der Freitag (“Foto-Freitag”). Dann hast du zumindest einen groben Anhaltspunkt, über was du schreiben könntest.

5.) … auf aktuelle Themen eingehen

Auf das Tagesgeschehen kannst du natürlich auch Bezug nehmen, gerade wenn es zu deinem Blog passt. Der Verkaufsstart der neuen iPhones dürfte zum Beispiel auf jedem Apple-Blog ein Thema gewesen sein.

6.) … einfach etwas Persönliches erzählen

Was liest du eigentlich gerade und wie gefällt dir das Buch? Wie sieht eigentlich dein Schreibtisch aus, von wo aus bloggst du meistens? hast du beim Bloggen eine bestimmte Routine, welche Programme verwendest du? Stell deine Meerschweinchen vor, plaudere über deinen Studiengang, zeig ein paar Fotos vom letzten Waldspaziergang, … da gibt es jede Menge.

Und wenn dir gar nichts einfällt…

… dann schreibst du halt einen Artikel darüber, über was man schreiben könnte, wenn einem nichts einfällt. :p

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Geschrieben von neontrauma

Hej! Ich bin Anne aka neontrauma, 27, wohne in Leverkusen & arbeite als Webdesignerin in Köln. Mein Herz schlägt für Fotografie & Webdesign, Sport, Hunde & den Besten... möchtest du mehr erfahren? Du findest mich übrigens auch auf Google+ (mein persönliches Profil), Google+ (neontrauma.de auf G+), Twitter und Instagram.

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Über das Mäusefangen

Maus mit Käse

Als Kind wollte ich unbedingt ein Haustier haben, meine Eltern waren jedoch strikt dagegen. Irgendwann hatte ich den Deal ausgehandelt, dass ich eine Maus haben dürfe – sofern ich sie selber fange. In Ermangelung einer gescheiten Kiste schnappte ich mir den größten Kochtopf meiner Mom, staffierte ihn hingebungsvoll mit Heu, einer Wasserschale, Möhren und derlei mehr aus und verbrachte etliche Sommertage damit, auf dem Feld vor dem Haus mitsamt Topf auf der Lauer zu liegen. Auf die dezenten tierschutzrechtlichen Mängel dieser Aktion wies meine Mom mich vermutlich deswegen nicht hin, weil ihr von vornherein klar war, wie aussichtslos das Unterfangen war. ^^ Irgendwann gab ich es dann dran, bekam zu Weihnachten eine Plüschmaus und ein paar Jahre später mit 10 Jahren endlich meinen Hund (der selbiger Plüschmaus übrigens bald darauf ein Ohr abkaute, wortwörtlich).

Nun ja. Anstatt im Feld selber auf die Pirsch zu gehen, hätte ich mir vermutlich einfach eine Katze ausleihen sollen. Denn früher hielt man sich zwar Katzen, um der Mäuseplage Herr zu werden… ironischerweise ist es jetzt allerdings ausgerechnet die Katze, die uns die Mäuse erst anschleppt. ^^

Teilweise präsentiert Juli uns mehr oder weniger stolz ihre tote Beute, in der Regel ist die Maus jedoch noch quicklebendig. Und dann heißt es für uns natürlich, das Tierchen einzufangen und wohlbehalten wieder in den Wald zu setzen.

Das ist manchmal nervig, manchmal aber auch ziemlich lustig – und ich schätze, andere Katzenbesitzer können da auch jede Menge Anekdoten erzählen. :D

Woran merken wir, dass die Katze eine Maus angeschleppt hat?

  • Wenn wir daheim sind, die Katze mit einigem Geschepper durch die Katzenklappe reinkommt und dann ein tiefes, grollendes Knurren von sich gibt, ist die Lage klar: Maus @ Maul.
  • Ein anderes untrügliches Zeichen ist es, wenn Katz und Hund einträchtig nebeneinander stehen und gebannt in irgendeine Ecke starren. (Wirklich witzig wird es, wenn sich der Beste dann auf alle Viere begibt und ebenfalls in die Ecke starrt, dann hocken Katze, Hund und Männe nämlich feinsäuberlich der Größe nach aufgereiht da und ich beömmel mich bei dem Anblick jedes Mal ^^ ).
  • Oft genug werden wir nachts davon wach, das der bis eben selig schlummernde Hund aufspringt und mit durchdrehenden Pfoten in Richtung Wohnzimmer rast. Da steppt dann nämlich schon der Bär die Maus…

How to: Mäuse fangen

Im Laufe der Zeit haben der Beste und ich ein paar Strategien entwickelt, um die Tierchen einzufangen. Vielleicht helfen unsere Tricks dem ein oder anderen ja weiter, und wir freuen uns natürlich auch über weitere Geheimtipps. ;)

Lebendfallen

Wir haben uns zwei Lebendfallen namens “Trip Trap” gekauft. Die funktionieren so, dass die Maus beim Hineinhuschen einen Bügel berührt und dadurch hinter ihr eine “Wand” hochklappt. Die Wände sind aus braun getöntem Plastik gefertigt (sodass die Maus nicht im Stockdusteren sitzt, aber auch nicht von der Taschenlampe etc. geblendet und zusätzlich geängstigt wird), Luftlöcher hat sie auch.

Lebendfalle für Mäuse

Strategisch geschickt platzieren wir die Fallen immer direkt an der Wand: mittlerweile kennen wir unser “Jagdgebiet Wohnung” ja und wissen, wo die Katze üblicherweise mit einer Maus hinläuft, um sie loszulassen, und auch, wohin die Mäuse dann gern flitzen.

Der absolute Klassiker ist (leider) unter unseren Ecksofa, natürlich gaaanz hinten in der Ecke hinter dem letzten Pfosten. Da, wo man so prima hinkommt. :)

Beliebt sind auch ganz normale Regale, unter die so eine Maus dann huscht und sich in das kleine Stück zwischen Regalpöller und Wand drückt, wo die Katze nicht hinkommt. Damit zumindest wir mit der Lebendfalle aber in die Nähe kommen, haben wir im Zimmer des Besten, in dem sich die Katzenklappe befindet, alle Regale so umgebaut, dass zwischen dem untersten Brett und dem Boden ein ausreichendes Stück Platz ist.

Von ihrem Versteck aus flitzen die Mäuse meistens direkt an der Wand entlang von der Katze weg – geradewegs in die Lebendfalle hinein.

Ich vermute übrigens stark, dass wir manche Mäuschen schon zum zweiten oder dritten Mal bei uns begrüßen… kaum dass die Katze sie losgelassen hat, huschen die nämlich zielstrebig in die Falle und warten auf ihren Transport in die Freiheit. :D

Wichtig ist selbstverständlich, dass man die Lebendfallen regelmäßig kontrolliert (mindestens zweimal am Tag).

Die umfunktionierte Gefrierdose

Natürlich flitzen die Mäuse manchmal auch quer durch den Raum oder hocken direkt neben dem Bettpfosten. Da ist es dann einfacher, sie nicht erst in eine Falle lotsen zu müssen – sondern einfach etwas drüberzustülpen.

Wir haben dafür eine Gefrierdose umfunktioniert: Dose auf die Maus drauf (Vorsicht mit dem Schwanz!), Hund und Katze aus dem Raum scheuchen, ein stabiles Stück Pappe vorsichtig unter die Maus schieben und ab nach draußen.

Maus

Hund, Katz und Maus

Übrigens hat sich der Hund das Mäusefangen von der Katze abgeguckt. :/

Der vorherige Kater hatte nur ab und an mal eine Maus angeschleppt, und die war dann auch fast immer tot, da hatte der Hund nicht viel von.
Katzenmädchen Juli ist ja Anfang letzten Jahres bei uns eingezogen und legte auch alsbald mit dem Mäusefangen los. Einmal kamen wir nach Hause und wunderten uns, dass der Hund nicht wie sonst schwanzwedelnd zur Begrüßung an die Tür stürmte. Nee, Nala lag nämlich schwanzwedelnd in ihrem Korb, neben sich eine kleine Maus. Und immer, wenn die Maus einen Fluchtversuch unternahm, nahm Nala sie ganz vorsichtig ins Maul und setze sie wieder neben sich – total süß. ^^

Einige Monate später sprang Nala aber zum ersten Mal unvermittelt in ein Blumenbeet und erlegte ihre erste Maus. Einmal erwischte sie sogar eine winzige Babymaus, die gerade noch so lebte und dann vom Besten exekutiert werden musste. :/ Das sind dann die wirklich unschönen Momente… eine tote Maus beseitigen ist das eine, aber eine schwer verletzte Maus erst noch erlösen zu müssen, etwas ganz anderes. :(

Immer positiv denken!

Aber natürlich bringt so eine Maus im Haus ja auch jede Menge Vorteile:

  • Ungeahnte zwischenmenschliche  Interaktionen, wenn man nachts um halb vier mit verstrubbelten Haaren im Schlafzeug am Waldweg kauert (und darauf wartet, dass die Maus sich endlich bequemt, aus der Falle in die Freiheit zu huschen…).
  • Mehr Sauberkeit im Haushalt: ohne Maus wäre ich so schnell vermutlich nicht auf die Idee gekommen, unseren großen amerikanischen Kühlschrank von der Wand abzurücken, die rückwärtige Verkleidung abzuschrauben und diesen Hohlraum zu staubsaugen (die echte Maus befand sich nämlich in bester Gesellschaft von einem guten Dutzend wohlgenährter Staubmäuse).
  • Fitnesstraining: eine Bekannte meiner Mom ist jenseits der 70 und trotzdem noch agil und flink: “Ich hab halt eine Katze – das Mäusefangen hält mich fit…”

Und deine Erlebnisse?

Hast du auch eine Freigängerkatze mit entsprechendem Jagdtrieb? Wie fängst du bei dir die Mäuse ein?
Und welche Anekdoten kannst du vielleicht berichten? ^^

Weitersagen? :)

Geschrieben von neontrauma

Hej! Ich bin Anne aka neontrauma, 27, wohne in Leverkusen & arbeite als Webdesignerin in Köln. Mein Herz schlägt für Fotografie & Webdesign, Sport, Hunde & den Besten... möchtest du mehr erfahren? Du findest mich übrigens auch auf Google+ (mein persönliches Profil), Google+ (neontrauma.de auf G+), Twitter und Instagram.