Wenn ihr in Photoshop Fotografien speichert, macht es einen Unterschied, ob diese zum Drucken bestimmt sind oder für die Darstellung im Internet: allem voran spielt die Dateigröße im Web eine wichtige Rolle. Wie ihr euer Bild richtig komprimiert und somit bei immer noch guter Qualität unnötig lange Ladezeiten vermeiden könnt, schauen wir uns in diesem Tutorial an.
Wählt in Photoshop den Menüeintrag Datei → Für Web und Geräte speichern aus. Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer Vorschau eures Fotos, an dem ihr nun verschiedene Einstellungen vornehmen könnt.
Praktischerweise könnt ihr bis zu vier Versionen eures Fotos nebeneinander anzeigen lassen, sodass sich die Auswirkungen unterschiedlicher Einstellungen direkt miteinander vergleichen lassen. Dazu dienen die vier Registerreiter in der oberen linken Ecke des Vorschaubilds. Auch die Dateigröße wird hier jeweils eingeblendet.
Kommen wir zu den Einstellungen: Am wichtigsten ist der Schieberegler, mit dem ihr die Kompressionsstufe festlegen könnt (0-100). Bei feinen Linien, wie etwa Schriftzügen oder Logos, solltet ihr auf eine recht hohe Qualität achten – bei Fotos macht sich eine stärkere Komprimierung in der Regel kaum bemerkbar. Je niedriger die Kompressionsrate, desto größer die Datei.
was wird sonst geändert?
Wenn ihr die Option Für Web und Geräte speichern wählt, entfernt Photoshop die Metadaten (Kameramodell, Aufnahmezeit, Blendeneinstellung, ISO, …). Sofern ihr euer Foto nicht explizit auf deviantArt oder anderen Plattformen veröffentlichen wollt, die diese Informationen auslesen und neben eurem Foto einblenden (oder falls ihr das gar nicht wollt) und auch darauf verzichten könnt, euren Namen in den Metadaten mitzuspeichern – dann könnt ihr getrost darauf verzichten.
Durch das Zusammenlegen der einzelnen Bildebenen sowie das Entfernen der Alpha-Kanäle wird die Dateigröße weiter heruntergeschraubt.
Sofern nicht ohnehin schon der Fall, wird das Bild in den RGB-Farbraum gewandelt (im Gegensatz zu CMYK im Printbereich).
Desweiteren rechnet Photoshop die Auflösung automatisch auf 72 dpi herunter, auch wenn dies als der “Standardwert für’s Web” ins Reich der Mythen gehört.
Zu guter Letzt wird der Dateiname webtauglich gemacht, indem etwaige Leerzeichen entfernt werden.


Dieses 2fach/4fach hatte ich irgendwie noch nie genutzt, hab die Funktion wohl übersehen :D Ist aber ja wirklich sehr praktisch, werd ich mir merken. =)
Hmmm, ich klick einfach auf “für web speichern” und fertig.
Das sieht dann auch ganz ok aus und ist vom Speicherbedarf gering.
Naja, mag auch an meinem alten Photoshop 6.0 liegen. Wahrscheinlich kann ich damit weniger falsch machen. :-)
ich habe auch noch eine ältere version. bei mir geht das irgendwie auch nicht ;-(
Gut beschrieben, wie man für`s web speichert.
Bei photoshop tutorials wünsche ich mir immer wieder, daß der autor des artikels auch die von ihm benutzte version angibt. Hilft dem unbedarften leser manchmal schon weiter und vermeidet sinnleeres nachfragen.
Deine seite habe ich abbonniert. Macht freude hier zu stöbern und neues zu lernen. Bin gerade dabei einen blog an den start zu bringen…
Ciao….Hackintoshi