zerbrochene Schrift

Seit Längerem mal wieder ein Photoshop-Tutorial!
Hier zeige ich euch, wie ihr einen “zerbrochenen” Schriftzug erstellen könnt, der ungefähr so aussieht:

Tutorial: zerbrochene Schrift

Erstellt zunächst eine neue Datei (ich habe hier die Größe 400px x 120px gewählt) und schreibt euren Schriftzug. Wichtig ist, dass ihr eine Schriftart mit möglichst dicken Linien verwendet, ich habe mich hier für Impact in der Größe 90pt entschieden. Zusätzlich könnt ihr im Zeichen-Fenster noch “fett” auswählen.

Tutorial: zerbrochene Schrift 1

Dann öffnet ihr das Ebenenstil-Fenster, wählt bei “Farbüberlagerung” den gleichen Farbton wie eurer Hintergrund (in meinem Fall also weiß) und verpasst dem nun erst einmal unsichtbar gewordenen Schriftzug eine 3px dicke, schwarze Kontur.

Tutorial: zerbrochene Schrift 2

Als nächstes muss die Textebene gerastert werden. Dazu macht ihr in der Ebenenpalette einen Rechtsklick auf eure Textebene und wählt “Text rastern”. Nun könnt ihr den Text zwar nicht mehr ändern, aber dafür diese Ebene bearbeiten.

Was wir nun brauchen, ist der Radiergummi. Ihr findet ihn links in der Werkzeugpalette. Stellt ihn auf “Schlagschatten-Spitze” in der Größe 9px ein – mit diesem Wert könnt ihr natürlich herumexperimentieren; wenn er zu klein ist, sehen die Scherben nicht wirklich abgebrochen aus, wenn ihr ihn zu groß wählt, entstehen riesige Lücken zwischen den abgebrochenen Stücken und dem restlichen Buchstaben.

Tutorial: zerbrochene Schrift 3

Mit dem Radiergummi könnt ihr jetzt einfach quer über euren Schriftzug fahren – und schon erhaltet ihr einen Stil, als wäre die Schrift zerbrochen.

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6 Gedanken zu “zerbrochene Schrift

  1. Netter Effekt. Unter Gimp musste ich aber einen etwas anderen Weg wählen.

    Schrift auswählen und aus dem Text einen Pfad machen
    Aus Pfad Auswahl erstellen, dieser vergrößern (ca. 4px), mit schwarz füllen, wieder (4px) verkleinern und “Entf”-Taste
    Radierer “Bruch reinmalen” und mit Pinsel die Lücken schließen.

    Was das genau mit der Schlagschattenspitze auf sich hat, verstehe ich nicht und weiß leider nicht, ob es sowas bei Gimp gibt.

  2. Hej,

    damit meine ich einfach die Form der Pinselspitze. In Photoshop gibt es da bei den Standardpinseln noch quadratische Spitzen, trockene (die keine geraden Linien ergeben) und so weiter. Für einfache Linien nehme ich da meist eine der sog. Schlagschattenspitzen. :)

  3. das Tutorial hat potential, find ich :)
    Meiner Meinung nach steckt da aber noch ein bisschen Arbeit dahinter, bis das Ergebnis sich auch richtig zeigen lässt.
    Ist mir persönlich so noch zu pixelig und nicht “glasig”.
    Aber für den Anfang ein gutes Tutorial :)

  4. Ja, man kann das natürlich noch ein bisschen ausbauen, zum Beispiel noch mit Schatten arbeiten oder die von dir angesprochenen Kanten glätten. :)

  5. Noch ein nützlicher und interessanter Artikel! Vielen Dank! Das wusste ich, aber habe seit langem nicht damit beschäftigt und das völlig vergessen. Danke für die tolle Seite!

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