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7. Oktober 2009

Wer auf der Suche nach einem einfachen Bloggingtool ist, das ohne Datenbank läuft und wer keine spezielleren Features wie Mehrbenutzerverwaltung benötigt, für den ist das schlanke FlatPress eine gute Wahl. Trotz der Ähnlichkeit im Namen hat FlatPress jedoch nichts mit WordPress zu tun, von daher funktioniert es etwas anders und man kann auch nicht die für WordPress entwickelten Plugins und Themes  verwenden.

Susa hat sich im Wunschbuch erkundigt, wie man das Layout (Theme) eines FlatPress-Blogs ändern kann – das erkläre ich in diesem Tutorial.
Wie fast immer hat man auch bei FlatPress die Wahl zwischen einem vorgefertigten oder aber einem komplett selber geschriebenen Theme. Mit Letzterem kann man natürlich all seine Sonderwünsche umsetzen, dies erfordert aber eine gewisse Einarbeitungszeit, um zu verstehen, wie Themes in FlatPress funktionieren. Das genau zu erklären, würde den Umfang dieses Tutorials sprengen, weswegen ich ausführlicher auf den Punkt “ein fertiges Layout installieren” eingehen werde.

ein vorgefertigtes Layout installieren

Zunächst einmal sucht ihr euch ein Theme heraus, das euch gefällt. Stöbern könnt ihr da beispielsweise in der FlatPress-Wiki.
Das heruntergeladene Archiv entpackt ihr auf eurer Festplatte und ladet es ins Verzeichnis /fp-interface/themes auf euren Webspace. Wenn ihr dann im Adminbereich eures Blogs oben in der waagerechten Navigationsleiste auf “Themes” klickt, taucht eurer eben hochgeladenes Theme dort mitsamt einer Vorschaugrafik auf. Über einen Klick könnt ihr es ganz einfach aktivieren.

ein Layout verändern

Wenn ihr einen Blick in das Verzeichnis eures Themes werft, seht ihr dort jede Menge Template-Dateien (mit der Endung *.tpl), eine PHP-Datei sowie die Verzeichnis /res und /images. Letzteres beinhaltet die im Theme verwendeten Bilder und kann auch anders heißen, etwa /imgs, oder vielleicht auch ganz fehlen. Der res-Ordner beinhaltet die Stylesheets (*.css), wobei deren Anzahl unterschiedlich ausfallen kann. Die style.css ist in der Regel für das Layout eures Blogs zuständig und die admin.css für das Aussehen des Adminbereichs. Zusätzliche Stylesheets können beispielsweise spezielle Formatierungen für die Ausgabe im Druck liefern, die interessieren hier aber erst einmal nicht.

Wir werfen jetzt einen Blick auf die Template-Dateien. Deren Namen sollten weitestgehend selbsterklärend sein; die header.tpl wird zu Beginn jeder Seite eingebunden, die footer.tpl am Ende, die index.tpl stellt die Blogeinträge dar, statische Seiten werden über die statics.tpl ausgegeben, den Adminbereich steuert die admin.tpl, und so weiter.

In den Templates selber findet ihr normales HTML bzw. XHTML – und dann eine Art Platzhalter für den eigentlichen Inhalt wie etwa den Blogeintrag. In WordPress werden diese Informationen über die Template Tags abgerufen, FlatPress verwendet Smarty. Beides sind letzlich PHP-Schnipsel, die den eigentlichen PHP-Code vereinfachen, um ihn bequemer im Theme verwenden zu können. Eine Erläuterung, wie Smarty und Themes in FlatPress funktionieren, findet ihr hier.

An dieser Stelle soll es aber lediglich darum gehen, wie ihr ein Theme ändern könnt. Und das geht eigentlich genauso wie bei WordPress-Themes oder selbstgeschriebenen Layouts: Divs und sonstiges MarkUp fügt ihr in die Template-Dateien ein, verseht es nach Herzenslust mit Klassen oder IDs, und formatiert diese anschließend über die Stylesheets. :o)

Übrigens benötigt FlatPress ebenso wie auch WordPress ein Zuhause auf eurem eigenen Webspace.

23. Februar 2009

Wer sein Blog nicht öffentlich führen möchte, dem bietet WordPress verschiedene Möglichkeiten für einen Passwortschutz.

das gesamte Blog schützen

Wenn der komplette Zugang zum Blog durch ein Passwort geschützt sein soll, dann stellt ein Verzeichnisschutz via .htaccess die einfachste Lösung dar. Wird die Blogadresse aufgerufen, so erscheint ein kleines PopUp-Fenster, das um die Eingabe von Username und Passwort bittet.
Ein Tool zum Erstellen eines solchen Verzeichnisschutzes findet ihr beispielsweise auf gulli.com.

nur für angemeldete User

Wer nur eingeloggten Usern gestatten will, das Blog zu betreten, dem hilft das Plugin Members Only weiter.

nur bestimmte User/Usergruppen lesen lassen

Darüber hinaus existiert die Möglichkeit, beim Erstellen jedes Beitrags festzulegen, wer ihn lesen darf: bestimmte Usergruppen (also zum Beispiel Admin, registrierte User, Gäste, …) oder auch nur bestimmte registrierte User, deren ID man angibt. Hierzu benötigt ihr das Plugin User Permissions.

einzelne Postings schützen

Passwortschutz mit WordPress Am einfachsten ist es, einzelne Beiträge oder Seiten mit einem Passwort zu versehen.
Dazu ruft ihr die Bearbeiten/Erstellen-Seite des jeweiligen Artikels auf und klickt rechts neben dem Textfeld auf das Kästchen namens “Publizieren”. Standardmäßig steht hier die Sichtbarkeit auf “Öffentlich”. Wenn ihr “Bearbeiten” wählt und dann auf “Passwortgeschützt” klickt, könnt ihr ein Passwort eingeben. Ohne die Eingabe dieses Passworts kann der Beitrag dann nicht mehr gelesen werden.

Postings als privat kennzeichnen

Schließlich könnt ihr ein Posting oder eine statische Seite auch als privat einstellen. Dann kann der Beitrag nur noch von registrierten und angemeldeten Usern gelesen werden – im Gegensatz zu dem weiter oben vorgestellen Members Only-Plugin können nicht Gäste aber den Rest des Blogs sehen. Diese Einstellung nehmt ihr ebenfalls im Publizieren-Kästchen vor.

23. Februar 2009

Eine wirkliche Neuheit sind sie ja nun definitiv nicht, aber in letzter Zeit scheinen sie wieder häufiger zu werden: Blogs, die durch ein Passwort geschützt sind.

Hierbei gibt es zwei Arten: entweder, das gesamte Blog ist mit einem Passwortschutz versehen, oder aber nur einzelne Postings.
Wie man WordPress-Blogs passwortgeschützt einrichtet und welche verschiedenen Möglichkeiten es dabei gibt, werde ich in einem eigenen Artikel erläutern.

So haben einige User entweder nur einen einzigen passwortgeschützten Blog, führen einen öffentlichen und einen geschützten Blog parallel oder bloggen auf einem einzigen Blog teilweise öffentlich und teilweise passwortgeschützt.

Ich selber bin in Sachen Passwortblog übrigens auch keine Ausnahme – auf meinem Blog eden-existiert.de sind einige der Einträge mit einem Passwort geschützt. Wer mitlesen magt, kann das Passwort via Mail erfragen. ;-)
Diese Lösung – alles auf einem Blog zu halten und einzelne Postings zu schützen – finde ich persönlich am praktischsten. Denn wenn man zwei Blogs gleichzeitig führt, hat man meist auch die doppelte Arbeit. ;-)

Durch den Passwortschutz kann man einigermaßen frei über Themen bloggen, die (potentielle) Arbeitgeber oder sonstige mit Vorsicht zu genießende Zeitgenossen besser nicht zu Gesicht bekommen sollten. Aber natürlich gilt auch trotz Passwort: was besser absolut nicht öffentlich werden sollte, das gehört einfach nicht auf eine Webseite.

Bloggt ihr passwortgeschützt? Was haltet ihr davon?

9. Februar 2009

Auf der Webseite des t3n-Magazins finden sich nicht nur zahlreiche interessante News aus den Bereichen Web 2.0, Open Source und Typo3, sondern unter anderem auch eine Kategorie mit dem Blog der Woche. Alle sieben Tage wird dort ein anderes Projekt vorgestellt – und diesmal ist es neontrauma.de. Ich war nicht gerade wenig baff, als ich die entsprechende Mail erhalten habe. :-)

Den Artikel, mit einem Interview meiner Wenigkeit, findet ihr unter http://t3n.yeebase.com/aktuell/news/newspost/blog-der-woche-neontrauma/2461/. :o)

die Autorin
neontrauma neontrauma, 23 Jahre alt, Studentin und freiberufliche Webdesignerin, liebt Coding & Fotografie und wohnt in Leverkusen. mehr?
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