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13. Dezember 2009

Auch lange nach dem Erscheinen der Forensoftware WBB3 erfreut sich die Vorgängerversion WBB2 nach wie vor großer Beliebtheit. Ein Grund hierfür dürfte nicht zuletzt die weitaus höhere Verfügbarkeit von Erweiterungen sein.

In diesem Artikel werde ich darauf eingehen, was ihr kostenlos für euer WBB2 in Sachen Suchmaschinenoptimierung tun könnt. :o)

das Archiv

Das WBB2 bietet mit dem Archiv von Hause aus eine wichtige Funktion. Hierbei werden die Foreninhalte in einer suchmaschinenfreundlichen Weise mit Divs und Listen statt mit Tabellen präsentiert.

Damit alle Forenbereiche im Archiv auftauchen, müsst ihr dies im ACP festlegen: Einstellungen -> Sonstiges -> Forenarchiv mit Suchmaschinenunterstützung aktivieren? auf “ja” stellen. Für jeden einzelnen Forenbereich könnt ihr darüber hinaus einstellen, ob er im Archiv angezeigt werden soll (standardmäßig auf “ja”) oder auch nicht: Foren bearbeiten -> Forum im Archiv anzeigen?
Damit die Bots das Archiv auch finden, müsst ihr es auf eurer Startseite oder im Portal verlinken.

robots.txt

Im Hauptverzeichnis eures Forums solltet ihr eine Datei namens robots.txt erstellen, mit deren Hilfe ihr die Suchmaschinenbots von für sie irrelevanten Bereichen aussperren könnt. Um zu verhindern, dass die Bots auf verschiedenen Unterseiten den gleichen Inhalt vorfinden (beispielsweise bei den “Antwort erstellen”-Links oder wenn die Forenbeschreibung sowohl auf der Startseite, als auch innerhalb der einzelnen Foren auftaucht oder wenn die Themen sowohl im Portal, als auch im Board angezeigt werden), sperrt man sie von den meisten Unterseiten aus. Eigentlich müssen sie nur auf das Portal bzw. die Startseite zugreifen können, auf das Archiv sowie auf eventuell vorhandene statische Seiten wie das Impressum. Somit könnte eure robots.txt etwa so aussehen:

User-agent: *
Disallow: /acp/
Disallow: /attachments/
Disallow: /cache/
Disallow: /images/
Disallow: /js/
Disallow: /styles/
Disallow: /templates/
Disallow: /addreply.php
Disallow: /attachment.php
Disallow: /attachmentedit.php
Disallow: /board.php
Disallow: /calendar.php
Disallow: /editor.jar
Disallow: /editpost.php
Disallow: /forgotpw.php
Disallow: /formmail.php
Disallow: /global.php
Disallow: /login.php
Disallow: /logout.php
Disallow: /markread.php
Disallow: /memberslist.php
Disallow: /misc.php
Disallow: /modcp.php
Disallow: /newthread.php
Disallow: /pms.php
Disallow: /polledit.php
Disallow: /pollstart.php
Disallow: /pollvote.php
Disallow: /print.php
Disallow: /profile.php
Disallow: /regimage.php
Disallow: /register.php
Disallow: /report.php
Disallow: /search.php
Disallow: /thread.php
Disallow: /team.php
Disallow: /threadrating.php
Disallow: /usercp.php
Disallow: /usergroups.php
Disallow: /wiw.php

Session-IDs für Gäste verhindern

Sofern keine Cookies verwendet werden, speichert das WBB2 die einzelnen Sitzungen über Session-IDs. Das sind diese langen Ketten aus Zahlen und Buchstaben, die an das Ende der URL gehängt werden.
Für Gäste (und nichts anderes sind Bots ja) macht dies allerdings herzlich wenig Sinn, da bei ihnen ja keinerleo Einstellungen gespeichert werden. Somit würde für nicht-eingeloggte Besucher bei jedem Seitenaufruf eine neue Session-ID (SID) generiert werden – und in den “Augen” der Suchmaschinenbots würde es sich somit jedesmal um eine neue Seite handeln. Dadurch entstünde der unerwünschte Duplicate Content (siehe unten).

Windapple von gm-d.de hat einen kleinen Hack geschrieben, der diese SIDs für Gäste einfach abschaltet:

Öffne:
/acp/lib/session.php

Suche:
if ((isset($_COOKIE[$cookieprefix.'cookiehash']) && !isset($falsecookiehash))

Ersetze mit:
if ((isset($_COOKIE[$cookieprefix.'cookiehash']) && !isset($falsecookiehash)) || (isset($guestsession) && $filename!=”login.php” && $filename!=”logout.php”))

Ein Danke für diese Tipps geht an www.esports24.net.

allgemeine Tipps

Die folgenden Punkte gelten nicht nur für WBB2-Foren, sondern für sämtliche Webseiten:

Duplicate Content unterbinden

Duplicate Content bedeutet übersetzt “doppelter Inhalt” – wenn zwei Seiten oder auch mehrere Unterseiten einer Domain den gleichen Inhalt liefern. Zum Beispiel ist dies der Fall, wenn eure Seite über www.domain.de. und über domain.de erreichbar ist – allerdings ohne Weiterleitung der einen Adresse auf die andere. Für Google handelt es sich also um zwei verschiedene Seiten, die den gleichen Inhalt werten, und da Google Wert auf individuellen Content legt, wirkt sich dies negativ auf die Wertung eurer Webseite aus. Legt also eine der beiden URL-Varianten als Standard fest und leitet die andere URL auf diese Adresse weiter. Dies ist über einige Zeilen in der .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis möglich:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.domain\.de)(:80)? [NC]
RewriteRule ^(.*) http://domain.de/$1 [R=301,L]

(Den Domainnamen müsst ihr natürlich anpassen! :o) )

GZip-Komprimierung

Google hat jüngst angekündigt, nun auch die Ladezeiten einer Webseite in die Bewertung mit einfließen zu lassen. Das macht insofern Sinn, als dass User schnell ladende Webseiten ja auch bevorzugen. Die Ladezeit eurer Seite könnt ihr unter anderem durch die GZip-Komprimierung verbessern. Im WBB2 könnt ihr diese mit einem Klick im ACP unter Einstellungen -> Ausgabeoptionen aktivieren und tut damit auch euren Usern einen Gefallen.

Links, Links, Links…

… sind das A und O, wenn es darum geht, eine Webseite im WWW bekannt zu machen. Je mehr Backlinks auf eure Seite verweisen, desto öfter wird sie von Bots gefunden, was sich positiv auf das Ranking auswirkt. Tragt eure Seite in Webkataloge ein, allem voran DMOZ, tauscht Links vor allem mit Webseiten zu ähnlichen Themen wie eure Seite, … seid kreativ. ;-)

das Coding

Achtet darauf, eure Seite semantisch korrekt auszuzeichnen – also Tags wie h1, h2, .. und Konsorten zu nutzen, wichtige Inhalte durch strong und/oder em hervorzuheben und so weiter. Und: Suchmaschinen bevorzugen es, viel Content zu finden und wenig Code. Ein Tabellenlayout verursacht somit nicht nur unnötige Ladezeiten, die auch euren Usern auf den Nerv gehen können, sondern bläht den Quellcode wahnsinnig auf. Steigt stattdessen auf Divs und valides Coding um, das geht übrigens auch mit dem WBB2, wobei das in der Tat Einiges an Nerven kosten kann. :-)

27. Dezember 2008

Dieses Thema geht mir in der letzten Zeit nicht mehr aus dem Kopf… ich habe in meiner Favoritensammlung einen Ordner namens “private Seiten/Blogs” mit gut dreißig darin gespeicherten Seiten – und irgendwie sehen doch alle gleich aus.

langweilig?

Mehr oder weniger regelmäßige Blogeinträge, darunter jeweils das obligatorische Kästchen mit den Meta-Daten (Kategorie: …, Datum: …, Tags: …, Autor: …, x Kommentare); die Sidebar mit dem RSS-Icon, der Auflistung der einzelnen Kategorien sowie der statischen Seiten, und dazu dann noch ein paar Features, die Standard geworden zu sein scheinen: die unvermeidliche Tagcloud, ein Kalender, die letzten x Kommentare, …
Eben das, was ein Blogsystem wie etwa WordPress ermöglicht.
Oft findet man sogar das gleiche oder nur geringfügig abgewandelte Layout auf mehreren Seiten vor – auch wieder ein Verdienst der Blogsysteme mit ihren frei verfügbaren Themes.

Und auch die Webstandards haben sich mittlerweile größtenteils durchgesetzt – Browserkompatibilität und Barrierefreiheit sind längst keine exotischen Geekbegriffe mehr, und auch das Thema Suchmaschinenoptimierung wird immer verbreiteter.
Vorbei also die Zeiten von PopUp-Layouts und kleinen (I)Frames (nicht barrierefrei, unflexibel, für Robots ungeeignet, …) von Enterseiten (zu wenig Content) und Navigationen, deren Links in einem Bild versteckt sind (Usability!)…

die Vorteile…

Keine Frage – die Einhaltung von Webstandards ist wichtig, und Blogsysteme sind nun mal verdammt praktisch.

WordPress & Konsorten ermöglichen es unzähligen Menschen, sich der Welt mitzuteilen und zu Blog-Autoren zu werden, ohne dass sie sich erst umständlich in HTML, CSS und PHP einarbeiten müssten. Wer sich an all die mehr schlecht als recht zusammengeschusterten Seiten aus FrontPage erinnert, deren teilweise wirklich interessanten Content man aufgrund akuter Augenkrebsgefahr einfach nicht weiterlesen wollte, der weiß die Vorteile von frei downloadbaren WordPress-Themes zu schätzen…

Man bloggt, um gelesen zu werden – wäre es anders, könnte man ja schließlich auch das gute alte Tagebuch aus der Schublade hervorkramen. So liegt es natürlich auf der Hand, dass Tante Google möglichst oft vorbeikommen und die Seite gut ranken soll.

Und sicher ist es dem ein oder anderen Web 2.0-gewöhnten User schon einmal passiert, dass er auf einer Webseite einen interessanten Artikel gelesen hat und es dann bedauerte, keine Kommentarfunktion vorzufinden.

Vieles hat sich im Laufe der vergangenen Jahre einfach als praktisch herausgestellt und ist somit quasi zum Standard geworden – etwa ebendiese Kommentarfunktion oder auch die bequeme Verwaltung der Inhalte über das Dashboard.

aber…

Und doch vermisse ich irgendwie die Zeiten, in denen eine Webseite komplett im Editor entstand und ohne Backend daherkam. Als man wirklich Seite für Seite anlegte, die Umlaute via Entities in den Text frickelte und nicht einfach nur ein einziges Template für sämtliche statischen Seiten entwarf. Ich glaube, das macht wirklich einen Unterschied.
Die Zeiten, in denen manche Seiten eben nur einen schmalen Bereich für den Content aufwiesen und 2/3 des Bildschirms nicht ausgefüllt waren. In denen es PopUp-Layouts mit kleinen Iframes gab, die so ganz anders ausfielen als die heute üblichen Endless Layouts.

Hmm. Ich selber bin da ja auch nicht anders, wenn ich mir meine private Seite eden-existiert.de, mein Gothic-Magazin blacklive.de oder eben auch hier neontrauma.de ansehe. Und genau das geht mir in den letzten Wochen so auf die Nerven, dass ich überlege, wie man die Vorteile eines Blogsystems mit den Webstandards vereinen kann und die Seite trotzdem nicht 08/15 ausschaut.

Allem voran steht da für mich die Frage nach der Usability: eine Seite wie neontrauma.de oder wie blacklive.de ist nun mal klar für den Leser gemacht. Da geht es nicht um Selbstdarstellung, sondern darum, dem User etwas darzubieten. Von daher steht hier die Usability, die Userfreundlichkeit, klar im Vordergrund. Informationen müssen möglichst leicht zugänglich sein, die Navigation innerhalb der Seite sollte intuitiv ablaufen und um eine möglichst große Leserschaft zu erreichen, ist Suchmaschinenoptimierung unabdingbar.

Anders verhält es sich, denke ich, mit privaten Seiten. Eine Webseite, die der Selbstdarstellung dient, sollte doch so indivuell wie möglich ausfallen – und hier sollte man sehen, inwieweit man einen Kompromiss zwischen SEO und Ego eingeht. Nehmen wir als Beispiel die Enterseiten: vor einigen Jahren zählten sie quasi zum Standardumfang einer Webseite, heutzutage sind sie fast vollständig verschwunden. Klar, die Robots finden auf ihr nur sehr wenig Content vor…
Dabei finde ich, dass eine gut gestaltete Enterseite den User angenehm auf die eigentliche Webseite einstimmen kann, neugierig machen kann, viel Freiraum für ästhetisches Design-Austoben bietet… und ja, ich habe mir überlegt, beim nächsten Layout von eden-existiert.de so etwas wieder mit aufzunehmen.

Wie seht ihr diese Entwicklung in der Webdesign-Szene?
Begrüßt ihr die Standardisierung oder sucht ihr eher nach Alternativen?

10. November 2008

In Nadines Blog her-life.com bin ich vorhin auf den Link zu einem weiteren Analysetool für Webseiten gestoßen: SeitTest.de

Hier kann man seine Seite hinsichtlich der vier Kriterien Inhalt, Spam, Autorität und Usability testen lassen und erhält anschließend eine Gesamtnote samt Aufschlüsselung der einzelnen Bewertungskriterien.

Inwieweit die Software Dinge wie die Rechtschreibung denn nun wirklich zuverlässig prüfen kann, sei einmal dahingestellt, aber eine nette Spielerei ist es allemal.

hier die Ergebnisse für neontrauma.de

  • Inhaltliche Prüfung (50%) sehr gut
    Die Inhalte sind von sehr guter Qualität. Die Seite bemüht sich um eine anspruchsvolle Darstellung.
  • SPAM-Prüfung (20%) sehr gut
    Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM.
  • Autorität (20%) ausreichend
    Die Seite ist kaum anerkannt.
  • Usability (10%) sehr gut
    Sehr gute Usability.
  • Gesamturteil gut (1.6)

Inhaltsanalyse

  • Seitenanzahl 1022 2/3
  • Analysierte Wörter 802 2/2
  • Lesbarkeit (Flesch) 71 6/6
  • Sprach-Niveau [?] hoch 5/6
  • Rechtschreibfehler 0 (0%) 3/3
  • Inhaltl. Prüfung 18/20

SPAM-Prüfung

  • SPAM-Words 1 (0%) 3/3
  • SPAM-Code Nein 5/5
  • Nähe zu Linktausch Nein 2/2
  • SPAM-Prüfung 10/10

Autorität

  • Backlinks 5059 2/2
  • Die Seite wird empfohlen von…
    • Universitäten Nein 0/2
    • Nachrichten-Seiten Nein 0/2
    • Non-Profit-Seiten Ja 2/2
  • SERP-Rank [?] für auf der Seite häufig verwendete Keywords…
    • ‘CSS’ >100. 0/1
    • ‘Blog’ >100. 0/1
    • ‘WordPress’ >100. 0/1
  • Autorität-Prüfung 4/11

Usability

  • Nichts zu beanstanden. 5/5
  • Antwortzeit 0.79 Sek. 1/2
  • Usability 6/7

Ich finde dieses Ergebnis in Ordnung; dass neontrauma.de nur schwer Backlinks von Universitäten bekommen wird, liegt halt in der Natur der Sache resp. des Seitenthemas.

13. August 2008

Quality + Validation = Qualidation: dieser Rechnung verdankt der Service Qualidator seinen Namen.

Wer seine Webseite hinsichtlich Barrierefreiheit und validem Coding überprüfen lassen möchte, für den lohnt es sich, einen Blick auf dieses Tool zu werfen.

Das dahinterstehende Prinzip kennt man bereits von anderen Seiten wie etwa dem Validator – man tippt die URL der zu überprüfenden Webseite ein und erhält als Resultat eine Bewertung mitsamt Verbesserungsvorschlägen bzw. Hinweisen auf eventuelle Fehlerquellen.
Hierbei werden die ersten fünf Seiten einer Website mit etwa 60 bis 70 automatischen Tests auf einige Kernpunkte überprüft: Usability (Benutzungsfreundlichkeit), Accessibility (Zugänglichkeit), SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Quality (technische Qualität).

Das Ganze ist zunächst einmal kostenlos, allerdings erhält man in einige Testresultate erst mit einem kostenpflichtigen Account Einblick.

27. Juni 2008

Suchmaschinenoptimierung ist groß in Mode gekommen, auch bei privaten Blogs.
Für WordPress existieren natürlich bereits einige Plugins, die dem Webmaster beim SEO helfen sollen.

All in One SEO Pack

Das populäre Plugin All in One SEO Pack bietet SEO für Faule ;-) und erspart in manchen Bereichen das manuelle Konfigurieren der Seite. Praktisch ist etwa das dynamische Generieren der Meta-Tags description und content, das sich am jeweiligen Artikel samt seinen Tags orientiert.

Google XML Sitemaps Generator

Damit die Bots von Suchmaschinen eine Seiter besser crawlen können, kann man in XML notierte Sitemaps anlegen. Für die Googlebots gibt es etwa bei den Google-Webmastertools (für die ihr einen Account auf google.de benötigt) die Option, eine solche Sitemap eigens hochzuladen.
Theoretisch kann man diese Sitemap natürlich manuell anlegen, aber gerade bei Blogs mit ihren stetig wachsenden Inhalten will man sich diese Arbeit eigentlich nicht antun. ;-)
Da schafft das Plugin Google XML Sitemaps Generator Abhilfe: mit Hilfe vieler detaillierter Einstellungen im Backend kann man eine Sitemap erzeugen, die perfekt auf das jeweilige Blog und die eigenen Wünsche abgestimmt ist. Am Anfang kann man sich von den vielen Optionen zwar etwas überfordert fühlen, aber dieses Plugin ist ohne Zweifel ein sehr mächtigtes und nützliches Tool.

Related Posts

Verlinkungen sind wichtig, auch innerhalb der eigenen Seite. Sehr praktisch ist hier das Plugin namens Related Posts, das unterhalb jeden Artikels eine Liste mit ähnlichen Artikeln des gleichen Blogs anzeigt. Wie viele Artikel angezeigt werden, kann man einstellen.
Sowohl Suchmaschinenbots, als ntürlich auch menschliche Leser profitieren von diesem Plugin eindeutig, da auch ältere Artikel wieder aus der Versenkung geholt werden und die User, wenn sie die anderen Artikel interessant finden, potentiell mehr Zeit auf der Seite verbringen und dabei für sie nützliche Dinge erfahren.

Seitzeichen

Seitzeichen.de ist ein deutscher Service, der das Einbinden eines einzigen Buttons für das Speichern in vielen verschiedenen Social-Bookmark-Diensten anbietet. Anstelle dutzender bunter Icons für Mister Wong, del.icio.us, Technorati (und wie sie alle heißen…) hat man nun also nur einen einzigen dezenten Button. Die User können darüber auswählen, bei welchem Dienst sie einen Artikel bookmarken möchten.

Nach der Registrierung auf seitzeichen.de kann man die verschiedenen Einstellungen vornehmen – etwa, wie der Button aussehen soll und welche Dienste bereitgestellt werden sollen – und sich anschließend das WordPress-Plugin generieren lassen.

Im Einsatz sehr ihr dieses Plugin hier auf neontrauma.de ;-)
Seit kurzem ist der Dienst nun auch für alle geöffnet, nachdem es eine recht lange Beta-Phase gab.

Top Level Categories

Standardmäßig befindet sich in der URL zu einer Kategorie vor dem eigentlichen Kategorienamen das Wörtchen “category”. Dieses bläht die URL unnötig auf und stellt natürlich auch kein relevantes Schlagwort dar.
Mit Hilfe des Plugins Top Level Categories könnt ihr eure Permalinkstruktur einfach verbessern, indem dieses “category” entfernt wird.

12. Mai 2008

Mehr durch Zufall – respektive den Hinweis eines Users im Abakus-Forum – bin ich darauf gestoßen, dass WordPress die Links in Kommentaren automatisch mit einem nofollow-Attribut versieht.
Dies bedeutet, dass die Bots von Suchmaschinen den Links zu den Webseiten der Kommentar-Schreiber nicht folgen.

Ursprünglich war das nofollow bei seiner Einführung im Jahr 2005 dazu gedacht, den Spam in Foren und Blogs einzudämmen. Denn dadurch, dass die Bots den mit nofollow gekennzeichneten Links nicht mehr folgen, wird es für Spammer überflüssig, ihre Links zu Hauf in Kommentaren und Forenpostings unterzubringen.

Allerdings kommentieren viele User – nicht Spammer! – unter anderem auch aus dem Grund, dass sie den Link zu ihrer Seite publik machen möchten. Dem steht ein solches nofollow-Attribut in den WordPress-Kommentaren natürlich im Wege.

Somit habe ich das nofollow gestern natürlich sofort entfernt!

so geht’s

Wer in seinem WordPress ebenfalls das nofollow-Attribut aus den Kommentaren werfen möchte, der wird in der Datei wp-includes/comment-template.php fündig.
Dort nach “nofollow” suchen und den entsprechenden Codebereich (rel=”external nofollow”) löschen – fertig!

29. April 2008

Einmal mehr ist es soweit: Google ist allem Anschein nach seit heute dabei, den Pagerank zu updaten. Wie immer wird es aber einige Tage dauern können, bis der Pagerank aller Seiten neu berechnet wurde – die Anzeigen in den PageRank-Tools können also vorerst einmal in der Anzeige springen.

Da neontrauma.de erst kurz nach der letzten PageRank-Berechnung an den Start gegangen ist und somit bislang einen kümmerlichen PR von 0 hatte, bin ich natürlich besonders gespannt auf dieses Update. :-)

27. März 2008

Indem du eine Textdatei namens robots.txt in das Hauptverzeichnis deiner Seite legst, kannst du das Verhalten der Suchmaschinen-Bots beeinflussen.
So kannst du zum Beispiel festlegen, dass bestimmte Ordner nicht durchsucht werden sollen – Sinn macht das etwa für den Ordner mit dem Backend bzw. ACP, ebenso für Logfiles.

Die robots.txt ergänzt die Meta-Anweisungen für Robots und gilt für sämtliche Dateien, die im gleichen Verzeichnis oder untergeordneten Verzeichnissen liegen. Die Anweisungen im Meta-Tag beziehen sich hingegen nur auf diejenige Datei, in deren Header sie enthalten ist.

Aufbau der robots.txt

In der robots.txt kannst du entweder sämtliche Spider auf einmal ansprechen oder aber zwischen einzelnen Bots differenzieren. Wichtig ist, dass du die Datei genau so benennst und nicht etwa Großbuchstaben im Dateinamen oder in der Extension verwendest.

In jedem Fall sind die Anweisungen – die man als records bezeichnet – wie folgt aufgebaut:
# Kommentarzeile: hier kannst du kurz anmerken, welche Anweisung es ist
User-agent: hier steht der Name des Bots
Disallow: hier steht das Verzeichnis/die Datei, die nicht gecrawlt werden soll
Allow: hier steht das Verzeichnis/die Datei, die gecrawlt werden soll

So kannst du zum Beispiel das gesamte Verzeichnis /test vor allen Suchmaschinenbots verbergen, aber die Datei /test/beispiel.htm trotzdem indexieren lassen:

# test-Verzeichnis
User-agent: *
Disallow: /test/
Allow: /test/beispiel.htm

Wie auch sonst steht das Sternchen * hier für alle Bots.

Du kannst auch mehrere Angaben für einen Bot machen:

# test-Verzeichnis
User-agent: *
Disallow: /test/
Disllow: /example/
Disllow: /blah/

der Slash

Wie du siehst, wurden die Verzeichnisnamen mit einem abschließenden Slash / versehen. Dies ist notwendig, da eine Angabe à la Disallow: /test dazu führen würde, dass nicht nur das Verzeichnis /test nicht durchsucht wird, sondern auch alle Dateien, deren Namen mit “test” beginnt.

Wenn du hinter die Angabe Disallow: bzw. Allow: lediglich einen Slash setzt, sprichst du sämtliche Verzeichnisse und Ordner an.

Spam-Vorsorge

Es gibt einige Spider, die Seiten nur durchsuchen, um Emailadressen für den Versand von Spam zu sammeln. Diese kannst du hier nun gezielt ausschließen. Untenstehend findest du eine Liste, in der sowohl “gute”, als auch schädliche Bots genannt werden.

welche Bots gibt es überhaupt?

Eine informative Übersicht über die verschiedenen Spider findest du etwa hier.

die Autorin
neontrauma neontrauma, 23 Jahre alt, Studentin und freiberufliche Webdesignerin, liebt Coding & Fotografie und wohnt in Leverkusen. mehr?
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