In Google ein paar Wörter einzutippen und auf „Suchen“ zu klicken, ist nicht weiter schwierig. Aber durch diese recht ungenaue Suche erhält man in der Regel dermaßen viele Ergebnisse, dass es schwer wird, die wirklich relevanten herauszusuchen.
Hier ein paar Erklärungen und Vorgehensweisen, wie man die Suche optimieren kann:
Groß-/Kleinschreibung
Google unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Reihenfolge
Die Reihenfolge, in der Suchbegriffe eingegeben werden, spielt keine Rolle.
So wird die Suche nach css webdesign html die gleichen Ergebnisse liefern wie html css webdesign.
Möchte man eine bestimmte Reihenfolge unbedingt einhalten, etwa bei feststehenden Ausdrücken, setzt man die Suchbegriffe in Anführungszeichen – „design oder nicht sein“.
AND
Wenn man einfach mehrere Wörter hintereinander eingibt, verknüpft Google diese automatisch mit einem „AND“ – es wird nach allen diesen Begriffen gesucht.
css AND html AND webdesign entspricht also der Eingabe von css html webdesign.
OR
Verknüpft man Suchbegriffe mittels OR, so wird nach Dateien gesucht, die entweder den einen oder den anderen Suchbegriff enthalten.
kaskadierend OR cascading sucht also nach Seiten, die entweder den Begriff „kaskadierend“ oder aber „cascading“ aufweisen.
Anstelle des OR kann man auch dieses Symbol hier einsetzen: |
kaskadierend | cascading
Suchbegriffe ausschließen
Oft erhält man Treffer, die ein anderes Themengebiet behandeln als das, nach dem man sucht. Dem kann man vorbeugen, indem man bestimmte Begriffe aus der Suche ausfiltert: man setzt ein Minus – vor den jeweiligen Begriff.
Die Suche nach css tutorial -paulchen listet also Seiten auf, die sich mit CSS-Tutorials beschäftigen, aber dejenigen, wo „das hat Paulchen geschrieben :-)“ druntersteht, werden ausgeschlossen.
Suchbegriffe ausdrücklich erwünschen
Normalerweise ignoriert Google Suchbegriffe wie ist, als, you usw., die sie nicht als relevant erachtet werden. Möchte man sie trotzdem auf jeden Fall in seiner Suche berücksichtigen, setzt man analog zu dem oben beschriebenen Schritt ein Plus + vor den jeweiligen Begriff.
Platzhalter
Auch wenn man zum Beispiel nicht mehr genau weiß, wie ein Ausdruck lautet, und nur noch einen Teil des Begriffs kennt, hilft Google weiter.
Hier kann man ein Sternchen * als Platzhalter einsetzen – „high dynamic r*“ findet alles, was mit high dynamic r beginnt – und so kommt man dann auch flott zu dem gesuchten Ausdruck High Dynamic Range.
Platzhalter für Satzzeichen
Schließlich gibt es dann noch den Platzhalter für Satz- und Sonderzeichen zwischen Buchstaben – einen Punkt .
So listet die Suche nach border.color.red zum Beispiel Folgendes auf:
border-color:red, border/color=red, border(color):red
kombinieren
All diese Suchkriterien lassen sich natürlich frei miteinander kombinieren (solange es logisch bleibt :-) ).
