Pixelpost: Blogsystem für Fotos

Fotoblogs werden immer populärer. Die Texte treten ganz in den Hintergrund und lassen stattdessen die Bilder für sich sprechen. Allenfalls eine kurze Bemerkung zum Foto sowie einige Meta-Daten findet man hier dann noch.

Dass ein Fotoblog andere Anforderungen an die verwendete Software stellt als ein herkömmlicher, textbasierter Blog, liegt auf der Hand. Ganz wichtig ist natürlich die Galerie, die schließlich das Herzstück der Seite darstellt. Die Bilder sollten sich problemlos hochladen und verwalten lassen… und im Frontend dann auch ansprechend präsentiert werden.

Für WordPress gibt es nebst diversen Galerie-Plugins wie etwa der nextGen-Gallery auch einige Themes, die sich speziell an Fotoblogs richten. Besonders gelungen finde ich hier persönlich Frank Bültges Greyfoto-Theme.

Aber es existieren darüber hinaus auch Blogsysteme, die eigens für Fotoblogs entwickelt wurden. An dieser Stelle möchte ich Pixelpost vorstellen, von dem ich beim Testen ziemlich begeistert war und was voraussichtlich auch beim Relaunch meines Portfolios zum Einsatz kommen wird. :o)

Als Open Source-Projekt steht Pixelpost auf pixelpost.org zum kostenlosen Download bereit. Benötigt wird nebst dem Webspace eine MySQL-Datenbank.
Die Installation gestaltet sich sehr einfach – via FTP auf den Server schubsen, die drei Verzeichnisse /images, /thumbnails und /includes benötigen CHMOD 777, und dann die admin/install.php ausführen – das war es auch schon.

Anschließend sieht man sich einem übersichtlichen Backend entgegen, von dem man aus man seine Einstellungen und Fotos verwaltet. Die Bilder lassen sich einfach hochladen, einer Kategorie zuordnen und mit einer Beschreibung und Tags versehen. Für jedes Foto kann man bei Bedarf einzeln festlegen, ob Kommentare überhaupt erlaubt sein sollen und ob sie, falls ja, gleich freigeschaltet sind oder erst eine Prüfung durch den Admin benötigen.
Wie groß die Thumbnails sein sollen und in welcher Qualität sie erstellt werden sollen, legt man unter Optionen -> Miniaturbilder fest. Wichtig finde ich hier auch die Möglichkeit der Spam-Vorsorge durch diverse Einstellungen wie etwa einer Blacklist.

Das Aussehen des Frontends wird schließlich durch sog. Templates festgelegt.
Unter www.pixelpost.org/extend/templates/ stehen bereits mehr als 80 fertige Templates bereit, aber auch das Erstellen eines eigenen Layouts ist nicht schwierig.

Und last but not least: natürlich lässt sich der Funktionsumfang von Pixelpost durch eine große Anzahl an Addons an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Erweiterungen findet ihr unter www.pixelpost.org/extend/addons/

Habt ihr vielleicht bereits schon Erfahrungen mit Pixelpost gesammelt?

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5 Gedanken zu “Pixelpost: Blogsystem für Fotos

  1. Das FotoBlogTheme von Frank Bültges kannte ich noch gar nicht, gleich mal einen Bookmark für angelegt. Das wäre unter Umständen was für meine Mutter, denn die ist nicht so versiert in dem Bereich wie ich aber hat mehr mit Fotografie am Hut als ich je haben werde.

    Danke für den Artikel, habe mir den ebenfalls mal gespeichert für spätere Verwendung zu dem Theme und dem Bereich FotoBlog-Themes.

  2. Pingback: Pixelpost: Blogsystem für Fotos | neontrauma.de | Tutorials … | Webdesign Köln

  3. Es ist schwer einzusehen ein eigenes System zu verwenden, wenn doch wie Du selbst schreibst, die Plugins für WordPress durchaus vorhanden sind.

  4. Ich interessiere mich stark für PixelPost.org… aber die Seite scheint offline zu sein, ist da war bekannt ob diese nochmal wieder kommt oder wo es noch Template gibt ?