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13. August 2008

Quality + Validation = Qualidation: dieser Rechnung verdankt der Service Qualidator seinen Namen.

Wer seine Webseite hinsichtlich Barrierefreiheit und validem Coding überprüfen lassen möchte, für den lohnt es sich, einen Blick auf dieses Tool zu werfen.

Das dahinterstehende Prinzip kennt man bereits von anderen Seiten wie etwa dem Validator – man tippt die URL der zu überprüfenden Webseite ein und erhält als Resultat eine Bewertung mitsamt Verbesserungsvorschlägen bzw. Hinweisen auf eventuelle Fehlerquellen.
Hierbei werden die ersten fünf Seiten einer Website mit etwa 60 bis 70 automatischen Tests auf einige Kernpunkte überprüft: Usability (Benutzungsfreundlichkeit), Accessibility (Zugänglichkeit), SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Quality (technische Qualität).

Das Ganze ist zunächst einmal kostenlos, allerdings erhält man in einige Testresultate erst mit einem kostenpflichtigen Account Einblick.

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6 Kommentare

  1. Matthias Mauch meinte dazu am 13. August 2008 um 9:33 pm: antworten
    #1

    Der Qualidator existiert schon eine ganze Weile und wurde in einigen Foren auch schon vorgestellt. Insgesamt gesehen für Personen, die es einfach haben wollen, sicherlich interessant und ebenso für einen ersten automatischen Check.

    Weiter in der Tiefe, sprich Qualität des Codes oder Anordnung von Skiplinks, taucht ab und zu ein Fehlverhalten auf. Was einer automatischen Checkroutine leider immer wieder passiert. Bei Blogs, die diverse Spamblocker verwenden, versagt die Automatik von Qualidator.

    Aber es soll jeder selber entscheiden ob er manuell die W3C Recommendations und BITV prüft oder sich auf eine Automatik verläßt, die nach Punkten statt menschlichen Kriterien bewertet.

  2. neontrauma meinte dazu am 14. August 2008 um 9:59 am: antworten
    #2

    Dass es ab einem gewissen Anspruch nicht reicht, eine Seite nur durch so ein Programm testen zu lassen, sollte eigentlich jedem klar sein. ;-)
    Aber relativ viele Ansatzpunkte für Verbesserungen kann man so schon geliefert bekommen.

  3. Netzperlentaucher meinte dazu am 14. August 2008 um 3:46 pm: antworten
    #3

    Mit Sicherheit sind diese automatischen Prüftools immer skeptisch zu betrachten. Was mich interessieren würde: Wie schätzt Du die Qualität der Qualidator-Ergebnisse ein?

    Ich habe es mit dem Netzperlentaucher einmal durchgespielt. Dabei sind mir ein paar seltsame Dinge aufgefallen, wie z.B. die Bemerkungen “Bei der getesteten Website ist der Page Rank verbesserungswürdig.” oder “Die getestete Website verfügt über weniger als 3 Nameserver.”. Das hat meiner Meinung nach weder etwas mit Qualität noch mit Validität zu tun.

  4. neontrauma meinte dazu am 14. August 2008 um 4:23 pm: antworten
    #4

    Ja, über diese Sache mit dem Nameserver bin ich auch gestolpert. Da kann man sich über Sinn und Unsinn streiten…

    Was ich ganz nützlich fand, waren die Hinweise auf Platzhaltergrafiken (eine solche hatte mir nämlich der Paypal-Button beschert, ohne dass es mir aufgefallen wäre) und die Überprüfung, ob die Reihenfolge in der Überschriftenhierarchie stimmt.
    Die muss ich hier noch einmal überarbeiten, alldieweil das h2 aus dem Menue vor den h1 der Seitentitel kommt… das heißt, ich werde die Headergrafik in eine h1 packen, aus den Seitentiteln h2er machen und dann die einzelnen Artikel überarbeiten, alldieweil die Überschriften innerhalb eines Postings dann eben von h2 zu h3 werden müssen.

  5. Matthias Mauch meinte dazu am 14. August 2008 um 7:49 pm: antworten
    #5

    Zum Thema Überarbeiten kann ich eventuell eine Ergänzung bieten (einige sinnvolle Links zum Thema W3C, WAI und BITV)

    Quality Assurance Checker

    Web Accessibility Initiative Tools

  6. neontrauma meinte dazu am 15. August 2008 um 9:24 am: antworten
    #6

    Da sind in der Tat einige hilfreiche Seiten dabei, danke für den Linkhinweis! :)

Und deine Meinung?

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die Autorin
neontrauma neontrauma, 23 Jahre alt, Studentin und freiberufliche Webdesignerin, liebt Coding & Fotografie und wohnt in Leverkusen. mehr?
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