Kaum ist der Hype um das Aktualisieren auf Version 2.5 (und kurze Zeit später dann 2.5.1) abgeebbt, erscheint am Horizont auch schon WordPress 2.6.
Voraussichtlich in drei Monaten, im August, will das Hause WordPress mit der Entwicklung soweit fertig sein und 2.6 zum Download bereitstellen.
was bringt 2.6 mit sich?
Wieder einmal werden etliche Funktionen, die man bislang bei Bedarf über Plugins eingebunden hat, in den Standard-Funktionsumfang mit aufgenommen. Sowohl im Backend, als auch sichtbar für die User im Frontend tut sich Einiges – hier einmal die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
Dass Kommentarschreiber ein kleines Avatar neben ihrer Anmerkung zu stehen haben, ist bereits seit 2.5 mit dem Dienst Gravatar möglich. Was aber ist mit denjenigen Besuchern, die sich nicht bei Gravatar registriert haben und deren Emailadresse somit kein Avatar zugeorndet wird? – Ein langweiliges graues Platzhalter-Männchen, Mister X getauft, wird angezeigt.
Hier verbessert 2.6 den Service und stellt neben Gravatar weitere Dienste wie MonsterID oder Wavatar zur Verfügung. Ein eindeutiges Plus in Sachen Userfreundlichkeit!
Im Backend kommt die kleine Funktion WordCount daher und zählt mit, wie viele Wörter ein Artikel umfasst. Wichtig? Überflüssig? – Stört auf jeden Fall niemanden. ;-)
Dank Versionierung wird es ermöglicht, verschiedene Entwicklungsstadien eines Artikels zu sichern und nach Belieben zwischen den verschiedenen Versionen zu wechseln. Inwiefern man dies nun unbedingt benötigt, sei einmal dahingestellt, aber ein nettes Gimmick ist es auf jeden Fall
Standardmäßig wird Google Gears nun in WordPress integriert sein: Daten werden in einem Cache lokal auf der Festplatte gespeichert und können von Webanwendungen so genutzt werden, als kämen sie frisch aus dem Internet – hierbei profitiert die Performance im Backend deutlich.
testen?
Die Neugierigen unter euch können unter wp.chrisjohnston.org bereits einen Blick in 2.6 werfen und sich auf dieser Demo-Seite mit dem Benutzernamen “admin” sowie dem Passwort “demo” einloggen.







neontrauma, 23 Jahre alt, Studentin und freiberufliche Webdesignerin, liebt Coding & Fotografie und wohnt in Leverkusen.
aaaargh, ich hab genug von diesen updates*seufz*
Also wordpress hats wohl eilig über die 3.0 zu kommen^^
Naja, finde die Erweiterungen eigentlich ganz gut, jedenfalls können sie dem ein oder anderem sehr nützlich sein
Also ganz ehrlich, mir geht diese ganze Updaterei gehörig auf den Saque! :-)
Ich finds etwas nervig, weil ich jedes Mal wieder Bammel habe, ein Update durchzuführen… Man muss jedes Mal wieder neu schauen, welche Plugins kompatibel sind und es ist jedes Mal wieder eine Umstellung. Schrecklich.
Klar ist es sinnvoll, wenn die Entwickler darum bemüht sind, das System vorwärts zu bringen, aber man sollte es den Usern dann einfach freistellen, ob sie diese Entwicklung brauchen oder nicht und es so machen, dass dieser nervige Hinweis “neue Version verfügbar, bitte updaten” vlt. nur 3 Tage angezeigt wird und dann nach unten in die Ecke verschwindet, sodass man selbst entscheiden kann, wann man updatet und nicht immer darauf hingewiesen wird! Damit könnte ich echt deutlich besser leben. ^^
Finde ich auch, Mausz. Aber dafür wäre wohl wieder ein Update nötig *rolleyes*
[...] 2.6 wartet mit einem spektakulären Feature auf. Diese neue Version unterstützt Google Gears. Diese Software ermöglicht das [...]
[...] von mir im Zusammenhang mit WordPress 2.6 erwähnte Google Gears soll mehr Aufmerksamkeit genießen. Bei der Entwicklerkonferrenz [...]
Ihr tut mir wirklich leid. Ihr bekommt alle paar Monate kostenlos neue Funktionen und Verbesserungen programmiert. Leider habt Ihr dadurch unendlich viel Arbeit. Der Updatehinweis ist dabei natürlich geradezu eine Unverschämtheit.
@Kretzschmar:
Schön gesagt. Wie kann man sich nur darüber aufregen das freiwillig Leute eine bereits sehr gute kostenlose Software noch besser machen?
Greetz,
CracKPod
Über die Tatsache, dass OpenSource-Software stetig weiterentwickelt wird kann man sich nicht aufregen und es besteht auch kein Grund dazu. Wenn einem eine Funktion an WordPress nicht gefällt, der kann diese bei seiner Installation ausschalten oder wenn er über entsprechend Programmierkenntnisse verfügt diese einfach umprogrammieren.
Dass man bei den Commentaren einen Gravatar nutzen sollte kann ich vom Sinn her nicht ganz nachvollziehen. Da mag aber jeder unterschiedlich drüber denken.
Zu der Sache mit dem Cachen. Im Browser ist bereits “vom Werk” her eine Cachefunktion eingebaut. Die Cachefunktion von WordPress (vermutlich über Plugin gelöst) muss eine Javascriptversion sein, damit auf dem Client etwas abgelegt wird.In größeren Unternehmen ist eine solche Cachinglösung aber nicht unbedingt sinnvoll, hier halte ich einen zentralen Proxydienst wie es squid bietet für angebrachter, da hier auf einem zentralen Server, der sich im Firmenlan befindet die Webseiteninhalte zwischengespeichert werden und jeder Netzwerknutzer dann diese Webseiten mit den dort zwischengespeicherten abgleicht.