Ich werde desöfteren gefragt, was ich von diesem oder jenem Blog halte und was man tun könnte, um es weiter zu verbessern. Da mir einige Punkte oftmals immer wieder auffallen, hier einmal eine kleine Checkliste zum Optimieren eures Blogs. :-)
der Inhalt
Das Wichtigste an einem Blog, ebenso wie bei jeder anderen Webseite auch: der Inhalt. Da es sich hier um eine allgemeine Checkliste handelt, werde ich auf diesen eigentlich selbstverständlichen Aspekt nicht im Detail eingehen, aber ein Content, der das Interesse des Lesers weckt, ist generell das A und O eines Blogs. Eine abenteuerliche Rechtschreibung macht den Inhalt dabei übrigens nicht spannender, sondern wirkt eher abschreckend.
einheitliche Sprache
Wenn ihr auf deutsch bloggt, sollten auch die Bezeichnungen in eurem Blog auf deutsch gehalten sein. Unterhalb eines deutschsprachigen Artikels wirken Metainformationen wie “written on September 12th by xyz” unfertig und lassen den Eindruck entstehen, dass da auf die Schnelle ein vorgefertigtes Theme “hingeklatscht” wurde. Bei den meisten Themes aus dem englischsprachigen Raum erfordert dies also einige Anpassungen in den Templatedateien, die sich aber auf jeden Fall lohnen.
individuelles Layout
Wo wir gerade bei den Themes sind: für WordPress und die anderen Blogsysteme gibt es frei verfügbare Themes wie Sand am Meer. Dies ist natürlich insofern hervorragend, als dass man so auch ohne Codingkenntnisse ein hübsches Blog erstellen kann – die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass das Blog dadurch an Individualität einbüßt.
Sofern ihr kein komplett eigenes Layout erstellen möchtet, solltet ihr es daher nach Möglichkeit zumindest ein wenig anpassen: zum Beispiel durch ein persönliche Headergrafik oder eine eigene Farbgebung. Hierbei müssen jedoch die Bestimmungen des Theme-Autors eingehalten werden: während einige Themes beliebig verändert werden dürfen, erlauben manche Autoren keinerlei Änderungen. Der Creditlink sollte fairerweise immer stehenbleiben.
wer bloggt denn da?
Was ich immer sehr schön finde, ist eine kurze Vorstellung des Blogautors. Ganz gleich, ob es sich nun um ein persönliches Blog handelt oder auch um ein Fachblog – es ist für den Leser immer interessant zu erfahren, wer denn eigentlich der Mensch hinter dem Artikel ist.
Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten: eine ganz normale “über mich”-Seite bzw. eine Teamseite, auf der sich die einzelnen Autoren eines Blogs vorstellen, oder eine kurze Vorstellungsbox in der Sidebar (eventuell auch mit einem kleinen Foto oder einem Link zu ausführlicheren Infos versehen), oder ein ebensolcher Infokasten unterhalb der einzelnen Artikel, … praktisch ist auch das WordPress-Plugin Author Exposed: beim Klick auf den Namen des Artikelautors (“geschrieben von xyz”) öffnet sich eine schicke kleine Box mit weiteren Infos über den Autoren sowie seinem Gravatar-Icon.
sprechende URLs
Viele Blogsysteme generieren standardmäßig recht sperrige Artikellinks, die dann beispielsweise so aussehen: http://blogname.de/index.php?option=com_content&view=article&id=44&catid=34
Besser zu lesen sind stattdessen Links im Stil von http://blogname.de/rezepte/schokokuchen.php – und dank der bereits in der Adresse enthaltenen Schlagwörter auch für die Suchmaschinenoptimierung relevant.
Wie ihr WordPress auf diese sogenannten sprechenden URLs umstellt, habe ich in diesem Tutorial beschrieben.
und last but not least…
… gelten für Blogs natürlich die gleichen Basics wie für jede andere Webseite auch, zu denen ihr hier auf neontrauma.de ebenfalls Tutorials findet: sauberes und fehlerfreies Coding ist immer wichtig, doppelter Content sollte vermieden werden, ein Favicon trägt zum Wiedererkennungswert eures Blogs bei und die Texte sollten gut lesbar formatiert sein.
Sollte ich einen eurer Meinung nach wichtigen Punkt vergessen haben, seid ihr wie immer herzlich eingeladen, ihn in einem Kommentar zu ergänzen. :o)

Inhaltlich gesehen finde ich es gut, wenn man zb seinen Schulalltag oder eine Unternehmung aufregend umschreibt, also nicht: Ich war heute shoppen, hab das und das gekauft. Mmh, dann war ich bei McDonalds. Vielleicht eher schreibt: Da ich Geld wie Sand am Meer hab und mir gedacht hab, dass diese Oberteil meine weiblichen Vorzüge absolute gut unterstreicht, habe ich es mir mal in meinen Kleiderschrank gehängt. Jedoch musste ich dann doch noch was für meine Weiblichen Rundungen tun und habe mir 2 Cheeseburger bei einer bekannten Fast-Food-Kette gegönnt.
(zb)
Wenn der Blog aber länger lebt und auch schon ein gewisses Volumen an Postings hat, kann man schon mal sowas wie einen Rundschlag machen…
Einheitliche Sprache ganz wichtig!!! Nicht nur bei Meta-Informationen sondern auch in den Beiträgen selbst. Ein WTF kann man gerne mal schreiben, aber nicht ganze Sätze in Englisch, wenn man Deutsch eigenltich bloggt.
Genauso wie ich es dämlich finde, den Beitrag oben in Deutsch zu bloggen, dann Fett “Translation” drunter setzt und den Beitrag auf Englisch hinkritzelt. Es gibt Plugins für mehrsprachige Webseiten!
Eine About-Me Seite sollte informativ sein und den Leser mit wichtigen Eckdaten versorgen…
Guter Artikel für Neulinge, aber ich denke halbwegs eingefleischte Blogger werden nichts neues finden ;)
Und wichtig ein Anti-Spam-Plugin. Ansonsten klopfen die russischen Spam-Links schneller an der Domain-Tür als erwartet :)
Sehr informativer und nützlicher Artikel, vielen Dank dafür!
Es gibt doch immer wieder neue Anregungen, die man in seinen Blog einfließen lassen kann.
Stillstand ist ja bekanntlich Rückschritt ;)
Auf weiteres happy blogging
Hallo, ich blogge ebenfalls, und zwar über das Thema Mode. Ich fande das Plugin Author Exposed aus deinem Artikel spannend und wollte es herunterladen und installieren, leider führt der Link bei mir zu wordpress.com, jedoch finde ich dort das Plugin nicht, ich werde immer auf die Startseite weitergeleitet. Weißt du wo ich das Plugin sonst noch laden kann?
Grüße,
Marie
Super Artikel! Ich find’s wichtig, dass ein Blog gut aussieht und auch unter der Haube was zu bieten hat. Zu viele ambitioniert Erstblogger haben aufgrund von technisch schlechten Blogs keinen Erfolg und geben dan frustriert auf. Das muss aber nicht sein, wie man hier gut lesen kann. Dinge wie ordentliche Sprache und gute Rechtschreibung sollten sich jedoch von selbst verstehen ;-)
Inhalt find ich auch super wichtig, schließlich geht man ja auf einen Blog um etwas zu erfahren. Je mehr Inhalt, desto besser: Wir wollen den Menschen ja helfen und die nicht vergraulen.
Sonst, mach weiter so. Deine Tipps haben mir bis jetzt immer weiter geholfen. ;)
ja gute tipps, design ist wichtiger als man denkt
das gehirn entscheidet in einem bruchteil einer sek. ob es sich wohlfühlt oder nicht ;)
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Netter Artikel. Werde diesen mal an Blog-Neulingen weiterempfehlen. Alles Wissenswerte für die Grundelemente eines Blogs vorhanden!
Eure Tipps haben mir wirklich weiter geholfen, obwohl ich erst seit kurzer Zeit Blogge. Werde den Artikel auf jeden Fall im Freundeskreis weitergeben!
Cool vielen Dank für den hilfreichen Artikel!
Ich habe auch erst vor 2 Monaten angefangen zu bloggen.
Danke!