deutsche Umlaute in URLs

Das Problem dürfte jedem deutschsprachigen WordPress-Blogger begegnet sein: von Hause kann WordPress nicht mit Umlauten (ä, ö, ü) in den Permalinks umgehen. Aus einem Artikel namens “Braunbär” wird dann blog.de/braunbar.php – doof, weil Suchmaschinen wie Google schließlich die Wörter in URLs berücksichtigen.

Abhilfe schafft da das Plugin o42-clean-umlauts – einfach ins Plugin-Verzeichnis kopieren, aktivieren, fertig.

Aber es geht auch cleverer und ohne Plugin, wie codestyling in seinem Artikel zeigt. :-)
Auf diese Lösung bin ich übrigens durch ein Posting von Robert gestoßen – danke dafür!

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14 Gedanken zu “deutsche Umlaute in URLs

  1. Das Problem ist aber auch, dass ältere Browser nichts mit diesen URLs anfangen können und diese bei vielen Nutzern immernoch sehr weit verbreitet sind.

    Ich versuche lieber durch andere Formulierungen Umlaute zu vermeiden.

  2. Nein, da habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt: in den URLs tauchen auch dann keine Umlaute auf, sondern sie werden durch ae, ue etc. ersetzt.

    Aus “Braunbär” wird also nicht braunbar.php, sondern braunbaer.php ;-)

    Damit können selbstverständlich alle Browser umgehen und auch die Suchmaschinen “verstehen” diese Schreibweise.

  3. Das war oder ist meines Wissens nach auch automatisch dabei, wenn man das Script bei WPD lädt. War es zumindest 2007, als ich mit WP anfing. Praktisches Plugin, allerdings ist die Version ohne natürlich möglicherweise besser.

  4. @Dier Natürlich könnten auch alte Browser damit umgehen, wenn die Kodierung nicht so wäre wie Anne es eben beschrieben hat. Die %-Schreibweise im Browser gibt es schon seit ewigkeiten. Darüber hinaus sind alte Browser gar nicht mehr so verbreitet. Das steinzeitlichste was meinr Browserstatistik anzeigt ist der IE5 mit unter 0,5% der Nutzer. Im IE6 funktionieren die Kodierungen aber schon. User die mit einem derart alten Browser unterwegs sind bekommen vom Internet ohnehin nicht mehr allzuviel zu sehen…

  5. Anne, Du hast mich soeben gerettet :-) Vielen Dank für den Code Styling Verweis. Ich frickel nämlich schon seit Stunden an einem neuen Blog, wo ich genau das Umlaut Problem hatte.

  6. Stimmt, wenn ich einen WordPress-Artikel veröffentliche, der einen Umlaut enthält, dann wird dieser einfach ersetzt, allerdings nicht mit einem “ae” für “ä” sondern mit einem “a”, was natürlich nicht geeignet ist. Vielen Dank für das Plugin, ich werde mir ansehen, wie gut es bewertet wurde und dann entscheiden, ob es sich lohnt.

  7. Danke für den Verweis zu CodeStyling’s Lösung. Das macht wesentlich mehr Spaß, als wieder Plugins zu installieren!

  8. Hallo,

    danke für die Informationen zum Plugin. Ich mache es zwar immer manuell und unter WP 2.5.1 kann man es einfach beim Beitragerstellen ändern, indem man in den Link klickt.

    Das Plugin bereingt wohl dieses Problem nehme ich mal an. Ich weiss noch, wie schlimm es mit meinem Blog vor einiger Zeit war. Bei Blogspot habe ich es hosten lassen und dort gibt es solche Optionen nicht, als wurden URLs ständig abgebrochen und aus Ä wurd immer a und solche Scherze.

    Zum Glück gibt es nun für mich ausschliesslich WordPress.

    Grüsse…

  9. Der Link zum Code Styling Project ist super, vielen Dank! Ich habe schon sehr lange nach Alternativen zu o42-clean-umlauts gesucht.

  10. Das ist wirklich genial. Vielen Dank! Bin gerade bei meiner Suche hier auf den Blog gestoßen, da ich gerade dabei bin selbst einen Blog zu erstellen und stand nun tatsächlich genau vor diesem Umlaut-Problem. Aber die Lösung hier funktioniert!

    Super!!!

  11. Also ich hatte bisher noch keine Probleme mit Umlautseiten in Suchmaschinen gefunden zu werden. Google ist in Amerikanisches Unternehmen, da glaube ich kaum das die sich nach deutschen Umlauten richten werden.

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