erste Schritte mit WordPress
24. Juni 2008Jetzt hast du also WordPress erfolgreich installiert, aber bist total erschlagen von den vielen Möglichkeiten im Backend und weißt nicht mehr, wo hinten ist und wo vorne? – Nicht verzagen, neontrauma fragen. ;-)
Grundsätzliches
WordPress ist unterteilt in ein Front- und ein Backend. Das Frontend ist das, was deine Besucher zu sehen bekommen, während das Backend nur für den Administrator (also: dich) zugänglich ist. Hierüber verwaltest du deine Postings und Seiten, die Kommentare, User, Plugins und so weiter.
Das Backend rufst du über http://deinedomain.de/wordpress/wp-admin auf.
Wenn du neue Plugins oder Themes installieren möchtest, musst du diese via FTP hochladen. Plugins landen grundsätzlich im Ordner wp-content/plugins; Themes entsprechend in wp-content/themes.
Nach dem Hochladen musst du sie dann im Backend aktivieren, aber dazu kommen wir später.
Es gibt zwei Sorten von Texten, die du schreiben kannst: Artikel und statische Seiten. Artikel kannst du in verschiedene Kategorien einsortieren und mit Schlagworten (Tags) versehen. Statische Seiten bieten sich etwa für Infos über dich oder die Seite an.
allgemeine Einstellungen
Wir beginnen mit den allgemeinen Einstellungen deines Blogs. Wähle im Backend rechts oben den Link “Einstellungen” aus und fülle die einzelnen Felder, die du auf der sich öffnenden Seite siehst, entsprechend deinen Wünschen aus. Weiter geht es mit den anderen Links, die sich nun unterhalb der farbigen Leiste präsentieren (“Schreiben”, “Lesen” usw.). Hier kannst du etwa einstellen, ob du bei neuen Kommentaren eine Email erhalten möchtest und vieles mehr, was größtenteils selbsterklärend ist.
Kategorien
Es bietet sich an, deine Artikel thematisch zu sortieren, damit deine Besucher den Überblick nicht verlieren. Um Kategorien anzulegen, gehst du im Backend auf “Verwalten” –> “Kategorien”.
Hier kannst du neue Kategorien hinzufügen und bereits bestehende verwalten. Zusätzlich zu den “normalen” Kategorien hast du die Möglichkeit, die Kategorien in Ober- und Unterkategorien zu unterteilen, sodass eine Oberkategorie wiederum mehrere Unterkategorien enthält.
Zu viele Kategorien solltest du vermeiden, insbesondere am Anfang, wenn du erst wenige Artikel geschrieben hast. Am besten legst du einige wenige Kategorien an, um deine Artikel grob zu ordnen, und nutzt die Tags zum genaueren Sortieren.
einen Artikel schreiben
Jetzt geht’s los! :-)
Einen Artikel schreibst du, indem du auf “Schreiben” –> “Artikel” klickst. Neben der Überschrift und dem Artikel an sich kannst du hier nun auch die Schlagworte angeben, den Artikel einer oder mehreren Kategorien zuordnen sowie einige weitere Einstellungen vornehmen, die du aber seltener benötigst: einen Trackback setzen, eine kurze Zusammenfassung oder Einleitung für den Artikel schreiben, den Artikel gegebenfalls durch ein Passwort schützen lassen, den Autor verändern usw. Das alles benötigst du am Anfang aber erst einmal nicht, sodass es dich an dieser Stelle nicht verwirren soll. :-)
Beim Tippen kannst du über die beiden Buttons am oberen rechten Rand des Textfeldes zwischen der WYSIWYG-Ansicht oder der Codeansicht wechseln. Die Symbole zum Einfügen von Textformatierungen dürften selbsterklärend und auch aus anderen Programmen wie Word oder etwa aus Foren bekannt sein.
Wenn du deinen Artikel zu Ende getippt hast, kannst du ihn entweder direkt veröffentlichen oder zunächst einmal speichern, ohne dass er im Frontend erscheint. Hierzu wählst du im Menue rechts vom Textfeld entweder die Option “Speichern” oder “Publizieren”.
eine Seite schreiben
… kannst du analog zum Verfassen eines Artikels über “Schreiben” –> “Seite”.
Artikel, Seiten und Kategorien verwalten
Der Link namens “Verwalten” bringt dich zu der Seite, auf der du Artikel, Seiten, Kategorien usw. verwalten kannst. Das heißt, von hier aus kannst du sie bearbeiten oder löschen.
ein Theme auswählen
Je nachdem, wie viele Ordner sich im Verzeichnis wp-content/themes befinden, kannst du nun unter Design die verschiedenen Themes aktivieren. Dazu klickst du einfach auf das gewünschte Layout – fertig.
Plugins aktivieren
Der Link zur Plugin-Seite befindet sich rechts oben und heißt – wer hätte das gedacht *g* – Plugins. Hier findest du eine Übersicht der Plugins, die im Verzeichnis wp-content/plugins liegen und kannst sie aktivieren oder wieder deaktivieren. Wenn für ein Plugins Updates vorhanden sind (die du aus Sicherheitsgründen immer durchführen solltest), wird auch das hier angezeigt.
und nun…
… viel Spaß beim Bloggen! :-)

24. Juni 2008
seit Juni 2009 2,852mal gelesen


Kommentare
Nobi meint am 24. Juni 2008 um 18:20 dazu:
Perfekt danke die Anne, werde mal schauen ob ich das nun wirklich mache hört sicht super an :)
neontrauma meint am 24. Juni 2008 um 19:54 dazu:
Nichts zu danken; freut mich ja, wenn ich helfen kann! =)
fabian meint am 24. Juni 2008 um 22:53 dazu:
Erst mal auch danke, wieder sehr schön geschrieben! Aber mir fehlen noch ein paar Details. Mich würde es zum Beispiel interessieren, wie ich Wordpress als “normale” Webseite missbrauche, also dass man nicht erkennt, dass es sich um Wordpress handelt. (Bsp: Ich möchte ein Menü machen mit einem Punkt “Tutorials” und dieser ist wiederum unterteilt in “HTML” und “PHP” und je nach dem was man auswählt gelang man dorthin. Wie mach ich das jetzt? Seite/Artikel? Wie verlink ich, damits auch passt?) Oje, ich will so viel wissen! Dann erwähte ich noch im Wunsch die Sache mit diesem API-key- wieso/wo muss man sich anmelden und warum gehts nicht ohne?
Einen schönen Gruß=)
Nobi meint am 25. Juni 2008 um 18:11 dazu:
was mir noch fehlen würde ist so ein keines special übr plugins (welche man unbedingt braucht etc.) und das was fabian sagt ist auch net übel ist es den schwer eigene unterseiten zu erstellen und dort wiedrrum welche zu machen ?
neontrauma meint am 26. Juni 2008 um 13:11 dazu:
Zu den Plugins komme ich in einem der nächsten Artikel =)
Die würden hier etwas den Rahmen sprengen.
Mit den Unterseiten kann man das so lösen, dass man zunächst alle Seiten ganz normal anlegt, dann die URLs der zu verlinkenden (Unter-)Seiten raussucht und als ganz normalen Link auf der entsprechenden Seite einträgt.
Dann guckt man in der Navigation, dass man entweder die gewünschten Seiten von Hand dort verlinkt (denn die Unterseiten sollen da ja noch nicht auftauchen), oder (der etwas umständlichere Weg) man geht über die IDs der einzelnen Seiten und schließt die der Unterseiten von der Anzeige aus.
fabian meint am 26. Juni 2008 um 14:37 dazu:
Hm. So wie ich das jetzt verstanden habe, für jede Seite eine “Seite” schreiben (also keinen “Artikel”) und die URL dann manuell einfügen. Das würde dann heißen, dass man eigentlich auf die Artikel-Schreib-Funktion völlig verzichten würde. Aber wie setze ich das mit den Unterseiten geschickt um (ich benutze Sprechende URLs)? Es wäre ja toll, wenn man dann nicht http://www.domainname.de/tut1/ hätte, sondern http://www.domainname.de/tutorials/tut1/.
LG
yuliia meint am 3. Juli 2008 um 18:55 dazu:
könntest du vllt noch ein Tutorial machen, wie man Wordpress Themes coden kann. Ich hab schon alles durchgegooglet aber ich find nix brauchbares *_*
wäre wiiirklich sehr nett !!
liebe Grüße .yuliia
fabian meint am 3. Juli 2008 um 22:21 dazu:
@yuliia: Das ist aber schon da;) Da hilft die Suchfunktion:
http://neontrauma.de/wordpress/ein-wordpress-layout-erstellen-teil-1.php
lg
yuliia meint am 4. Juli 2008 um 12:04 dazu:
okaay. vielen Dank!!
nicolette meint am 2. August 2008 um 07:44 dazu:
hi,
wenn ich das programm wordpress auf meinem desktop geladen habe, muss ich das komplette ding über filezilla (FTP server) hochladen?
Oder programmiere ich meinen blog zuerst auf der wordpress seite und lade es dann einzelnt auf meinen server?
neontrauma meint am 2. August 2008 um 18:21 dazu:
Hej,
du schnappst dir den WordPress-Ordner und lädst ihn, nachdem du ihn entpackt hast, auf deinen Server. Dann kannst du die einzelnen Dateien bearbeiten.
Alternativ dazu kannst du dir auch XAMPP installieren und somit lokal, auf deinem Rechner, eine Serverumgebung simulieren (da WordPress ja PHP und MySQL benötigt). Dann kannst du die Dateien offline bearbeiten und sparst dir das ständige Hochladen der geänderten Dateien. :-)
Auf der WordPress-Seite lädst du dir nur den Ordner mit den Dateien herunter – außer, du wählst diejenige WordPress-Variante, bei der du das Blog nicht selber auf deinem eigenen Server zu liegen hast, sondern es von WordPress gehostet wird.
Lieben Gruß
nicolette meint am 4. August 2008 um 22:16 dazu:
ja aber wie kann ich die dateien dann bearbeiten wenn ich das komplette ding hochgeladen hab?
Da sind so viele Ordner, weiß garnicht welcher für was ist und wie man die einzelnen Elemente dann erscheinen lässt!? Da öffnet sich ja kein Programm oder so…(oh gott, sind glaub ich total behinderte fragen…)
Ich wollte mir meine Seitenelemente und Logos im Photoshop bauen. Als was muss ich sie speichern, damit sie web tauglich sind?
lg nicolette
nicolette meint am 15. August 2008 um 13:10 dazu:
Kann keine Bilder hochladen
Bekomme immer diese Fehlermeldung:
Die hochgeladene Datei konnte nicht nach
/www/htdocs/w00a327f/N/wp-content/uploads/2008/08verschoben werden.Was mache ich falsch?
nicolette meint am 15. August 2008 um 13:14 dazu:
Das Verzeichnis /www/htdocs/w00a327f/N/wp-content/uploads/2008/08 konnte nicht erstellt werden. Ist das darüberliegende Verzeichnis für den Webserver schreibbar?
Und da kommt auch!?
neontrauma meint am 15. August 2008 um 15:23 dazu:
Hej!
Du musst dem Verzeichnis wp-content/uploads mit Hilfe deines FTP-Programms den CHMOD 777 geben. Je nachdem, welches Programm du verwendest, geht das zum Beispiel über einen Rechtsklick auf das Verzeichnis –> Rechte setzen. :-)
Falls du im Verzeichnis wp-content noch gar keinen Ordner namens uploads hast, musst du diesen noch anlegen.
nicolette meint am 16. August 2008 um 12:20 dazu:
Kracher!
Das hat geklappt!!!!
:-) freu!!!
Du bist n crack, vielen vielen dank! echt Super!
n*
Marvin meint am 31. August 2009 um 02:21 dazu:
Vielen vielen Dank für den Artikel und den comments hinterher. So habe ich es auch endlich hinbekommen.
Hallo Welt! « Studenten für Halle e.V. meint am 10. Oktober 2009 um 09:09 dazu:
[...] http://neontrauma.de/wordpress/erste-schritte-mit-wordpress.php [...]
Schmuck meint am 31. Oktober 2009 um 17:01 dazu:
Hey, klasse für die Anleitung und die Erklärung der ersten Schritte. Dem Punkt der Plugins würde ich mir immer genau überlegen, denn zu viel ist wirklich zu viel und die Ladezeiten können verdammt einbrechen.
webdesign grafik meint am 7. November 2009 um 21:59 dazu:
Sehr guter Artikel!
daniel meint am 2. Dezember 2009 um 17:45 dazu:
echt gute anleitung. War sehr hilfreich. Dankeschön !
Seyed meint am 18. Dezember 2009 um 13:10 dazu:
Anleitungen findet man im Netz immer, aber solche ausführliche leider nicht immer. Vielen Dank.
leodom meint am 29. Dezember 2009 um 02:30 dazu:
echt ne gute anleitung. habe mich selbst durch arbeiten müssen bei meiner seite http://www.timstyle.de und kenne den sumpf des suchens und stunden vor dem PC.
werde di eseite mal bookmarken für weitere fragen oder einfach mal den schreiberling dieses Post um hilfe bitten ;-)
ein gesundes neues jahr vorab
leo
Fred meint am 29. Dezember 2009 um 22:36 dazu:
Eine gelungene Anleitung, Obwohl Ich Sie eigentlich nicht brauche. Was Ich brauche ist eine Anleitung wie Ich einen Blog gegen Hacker absichern kann. Steht so was auch noch auf deinem Programm?
Hallo Lutzi « BambusBlog meint am 18. Januar 2010 um 16:21 dazu:
[...] Hier eine Anleitung für erste Schritte [...]
Wolf-Marko Salder meint am 30. Januar 2010 um 17:48 dazu:
Hallo neontrauma,
ich freue mich, dass ich Dich ansprechen kann.
Ich habe ein Problem, wenn ich den admin Bereich zum oberen Blog aufrufen will, dann bekomme ich diese error Meldung:(www.kauf-wunsch.de/kauf/wp-admin)
Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at /mnt/web8/10/07/51348107/htdocs/kaufwunsch/kauf/wp-content/plugins/thinktwit/thinktwit.php:12) in /mnt/web8/10/07/51348107/htdocs/kaufwunsch/kauf/wp-login.php on line 302
was kann ich da machen?
und die zweite Frage ist: ich habe mir eine zweiten Blog erstellt, da lässt sich vom Dashboard aus das themes nicht hochladen?
was mach ich da?
Vielen Dank
Gruß
Salder (baiano)
Uhren Tom meint am 4. März 2010 um 19:08 dazu:
Hey, danke für die Anleitung und die Erklärung der ersten Schritte. Dem Punkt der Plugins würde ich mir immer genau überlegen, denn zu viel ist wirklich zu viel und die Ladezeiten können schnell einbrechen.
und was denkst du dazu?