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Blogger Relations: Ehrlich währt am längsten.

Hier bloggt neontrauma / Anne:

Ich bin Anne Schwarz, 29 Jahre alt. Ich arbeite in Köln und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze noch in Leverkusen, bald wieder auf dem Land. Das ♥ schlägt für die Fotografie & das Schreiben. Möchtest du mehr erfahren?

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43 Kommentare

  1. Ich liebe deine Blogger-Tipps…oder wie auch immer du es nennst :D Ich weiß zwar, dass ich die Sachen markieren muss, aber viele Leute schauen drüber hinweg und machen es einfach nicht. Deien Argumente sind jedes Mal klasse und man merkt, dass du dich mit dem ganzen beschäftigt hast (: Weiter so <3

    1. Autor

      Dankeschön, so eine liebe Rückmeldung motiviert zum Weitermachen! :)

  2. Es ist wirklich so, dass man von Werbung – egal in welchem Medium – förmlich erschlagen wird. Umso ärgerlicher ist es, wenn Werbung gar nicht als solche gekennzeichnet wird. Aber ich glaube, man kann sich sehr gut seine eigene Meinung über eine „Emfpehlung“ bilden, wenn man das Umfeld betrachtet, in der diese erscheint. Ein Blog, der/das nur aus Werbung besteht, eine Zeitung als Inseratenfriedhof? Da ist mir eine Empfehlung von Freunden oder guten Bekannten viel mehr wert!

    1. Autor

      Jap… wobei es halt schwierig ist, wenn ein Blog auf den ersten Blick eben nicht nur aus Werbung besteht… oder wenn man Verkäufer im Bekanntenkreis hat. ;)

  3. Danke für diesen Post! Er brennt mir seit Tag auf der Seele. Mein Blog ist noch recht klein, sodass ich natürlich nicht in dem Maße mit Kooperationen zu tun habe, aber wenn dann mal eine kommt, dann So eine! Damit meine ich eine, die als nicht-Werbung gekennzeichnet werden soll. Habe mich dank gutem Rat befreundeter Blogger bis jetzy stets dagegen gewehrt! Was für ein Zirkus. Schade, dass man so benutzt wird. Danke für deinen Post! Alles Liebe, Mira

  4. Danke für diesen Post! Er brennt mir seit Tag auf der Seele. Mein Blog ist noch recht klein, sodass ich natürlich nicht in dem Maße mit Kooperationen zu tun habe, aber wenn dann mal eine kommt, dann So eine! Damit meine ich eine, die als nicht-Werbung gekennzeichnet werden soll. Habe mich dank gutem Rat befreundeter Blogger bis jetzy stets dagegen gewehrt! Was für ein Zirkus. Schade, dass man so benutzt wird. Danke für deinen Post! Alles Liebe, Mira

    1. Autor

      Ich hoffe ja, dass bei den Agenturen und Firmen allmählich ein Umdenken stattfindet, wenn sie merken, dass sich die meisten Blogger eben gegen solche Mauscheleien aussprechen…

  5. Super Artikel, sehe das genauso wie du! Ich finde es einfach unprofessionell von Firmen eine Kennzeichnung als sponsored zu verbieten, das ist ein absolutes No-Go für mich und wird abgelehnt.
    Keiner hat ein Problem damit wenn gekennzeichnet wird, im Gegenteil. Ich verstehe nicht wieso manchen Firmen Schleichwerbung lieber ist, die Leser sind nicht blöd. Wenn auf vielen Blogs die gleichen Kooperationen auftauchen, kann man 1+1 zusammenzählen.
    Es gibt aber auch positive Beispiele von großen Firmen und Shops die auf Kennzeichnungen bestehen und einem trotzdem die Freiheit bieten, den Artikel so zu gestalten wie man möchte! Leider gibt es auch das Gegenteil.

    1. Autor

      Da stimme ich dir vollkommen zu – es ist unprofessionell und sagt auch viel über ein Unternehmen aus, wenn es seine potentiellen Kunden so „bescheißen“ will, indem es ihnen Werbung vermeintlich unerkannt unterjubelt.
      Aber es stimmt, es gibt auch etliche seriöse Agenturen und Firmen – und mit denen arbeite ich sehr gerne zusammen. :)

  6. Gut geschrieben! Eine Frage: Reicht es, wenn ich in einem Artikel schreibe „Firma X hat mir Produkt Y zugeschickt/kostenlos zur Verfügung gestellt“ oder muss ich wie ich es öfter bei anderen sehe fett „Sponsored“ o.ä. drüber schreiben?

    1. Autor

      Hmm, das ist eine gute Frage. Soweit ich weiß, gibt es da noch keine eindeutige Rechtssprechung. In der Vergangenheit habe ich oft auch nur einen entsprechenden Satz im Beitrag eingefügt, weil ich mir denke, dass man einem Leser (oder Anwalt) so viel Grips zutrauen kann – einen gesponsorten Artikel als solchen zu erkennen, wenn da steht, „ich durfte xyz für euch testen“. Aber mittlerweile würde ich es noch deutlicher kennzeichnen, sicher ist sicher.

  7. Ein spannendes Thema! An mich ist (leider) noch niemand herangetreten, unter Beautybloggern ist das aber ziemlich krass :-) Ich finde es vor allem für MEINE Glaubwürdigkeit wichtig, klar zu sagen, was Sache ist.

    Ich traue mich, für Bücher, die mich interessieren, Rezensionsexemplare anzufordern und erkläre, wie ich dazu gekommen bin. Eiin Buch ist deswegen ja nicht schlechter oder besser, nur weil ich ein paar Euro gespart habe.

    Das Problem ist aber: Wenn ‚Anzeige‘ drübersteht, habe ich Vorurteile. ich denke, dass dem Autor das Geld wichtiger als das Produkt ist. Das fällt besonders bei Zeitschriften aus.

    Viele Blogger wiederum schreiben ans Ende des Beitrages, dass sie die Produkte zum Testen bekommen haben, und das finde ich gut, solange die eigene Meinung rauskommt.

    Schlimm finde ich Leute, die total von einem Produkt schwärmen oder ständig einen lobenden Unterton haben sowie extrem ausführlich sind – das erweckt bei mir oft den Eindruck, dass Geld geflossen ist.

    Ein unschönes Negativbeispiel habe ich neulich bei einer Youtuberin gefunden: Sie macht sonst sehr schöne Videos, ist ein netter Mensch – und ein Vid von ihr sprühte vor Werbung. Das ist schade .-(

    Was die Do-Follow-Problematik betrifft: Links haben für mich einen Informationsgehalt, und danach setze ich sie – lieber verlinke ich auf den Verlag als auf Amazon, weil dort die originalen Infos zum buch zu finden sind. Wenn ich eine Anfrage bekäme, würde ich auf Not-follow setzen, denke ich.

    1. Autor

      Ja, für eine andere Webseite habe ich früher auch regelmäßig Bücher zum Rezensieren angefordert. Insbesondere Fachbücher sind ja oft sündhaft teuer, und an so einer Besprechung saß ich dann auch locker mehrere Stunden, weil ich das Buch dafür nicht nur einmal gelesen habe und auch mehr als drei Sätze darüber verloren habe. Da finde ich es auch moralisch durchaus okay, wenn man mit dem Verlag zusammenarbeitet.

      Bei extrem positiven Tests werde ich auch misstrauisch. Denn eigentlich gibt es doch überall etwas, was man besser machen könnte. Und das anzusprechen, hilft dem Unternehmen letztlich ja auch, das Produkt zu verbessern… es geht ja in der Regel nicht darum, etwas völlig zu verreißen.

  8. Toller Beitrag!
    Nur wenn ich so etwas lese bekomme ich manchmal Angst unglaubwürdig rüber zukommen, obwohl ich keine Kooperation hatte und dennoch ein Produkt, welches ich gut finde zu verlinken. Verstehst du was ich meine?

    Lieben Gruß ♥

    1. Autor

      Danke! :)

      Jap… neulich habe ich mal über irgendein Produkt geschrieben und dabei extra erwähnt, dass es sich um keine Kooperation handelt. Verkehrte Welt. ;-)

  9. Danke dir für den Betrag.
    Das Thema ist ja schon ein alter Hut, aber keiner weiß wirklich wie man damit umzugehen hat.
    Ich habe oft Anfragen, aber nur die Wenigsten nehme ich wirklich an. Erst nach ein paar eMails und guten Kontakt sage ich vielleicht zu. Aber auch meistens nur zu meinen eigenen Bestimmungen. ;) Wenn das für die Agentur dann okay ist, dann mach ich gerne mit.
    Ich denke in einem gewissen Maß ist es vollkommen in Ordnung, wenn man mit seinem Blog etwas dazuverdienen kann. Es kommt aber auch auf den Blogger an, wie gut er es „vermarkten“ kann. ;)

    1. Autor

      „Keiner weiß wirklich wie man damit umzugehen hat“ – ich glaube, da steckt auch ganz oft Ignoranz dahinter, bzw. eher kognitive Dissonanz, sprich, man tut etwas, obwohl man weiß, dass es eigentlich falsch ist. So etwas wie Schokolade essen während einer Diät.
      Es passiert ja nicht direkt etwas Schlimmes, wenn man sich auf so eine unseriöse Kooperation einlässt – weder klingelt direkt am nächsten Tag ein Anwalt, noch fliegt man direkt aus dem Google-Index. Nur das Geld trudelt auf dem Konto ein.
      Aber der schale Beigeschmack bei den Lesern ist ja, und der wirkt wie ein schleichendes Gift für das Blog. Ebenso, wie Googles Sanktionen auch erst ein paar Wochen später eintreten können.

      Ich denke auch, dass gegen eine gesunde Menge von Kooparationen nichts einzuwenden ist. Solange ein Blog glaubhaft bleibt und die Inhalte mehr bieten als nur Werbung, ist für mich alles im Lot.

  10. Daumen hoch für deinen Bericht.
    Sehr interessant geschrieben. Ich freue mich, ab sofort mehr von dir zu lesen und dir zu folgen!

    1. Autor

      Dankeschön, und herzlich willkommen als neue Leserin. :)

  11. Toller Artikel. Über ein Produkt zu schreiben und extra zu erwähnen, dass es sich um keine Kooperation handelt – da neige ich inzwischen auch schon fast dazu. Das ist traurig, denn eigentlich ist das doch der Normalfall?! Den Blogger Relationscodex habe ich jetzt auch eingebunden, damit ist vielleicht vieles klarer.
    Schönes Blog.
    LG Sabine

  12. Danke für diesen Post! Vielleicht werden jetzt ja tatsächlich einige Firmen wach.

    Ich selbst habe einen Koch- und Backblog und lege Wert auf gute Produkte, achte auf Herkunft, Haltung/Anbau usw. Das ist aber nicht der Schwerpunkt auf meinem Blog. Es geht mehr um Rezepte, Ideen, Tipps und Tricks.

    Ich werde auch des öfteren angeschrieben, ob ich nicht über ein bestimmtes Thema oder ein Produkt bloggen möchte.
    Dadurch habe ich ein paar sehr seriöse und nette Firmen kennengelernt, die meine echte Meinung über ihr Produkt lesen wollen und hierbei handelt es sich vor allem um fair-trade oder bio-Produkte.

    Leider sind aber auch immer wieder Firmen dabei, die mir fast schon verbieten wollen, den Post/das Produkt als gesponsert darzustellen. So etwas lehne ich auch grundsätzlich ab!
    Das ist oft wirklich anstrengend, aus den teilweise Meter langen Emails herauszulesen, was die Bedingungen sind.

    Insgesamt kann ich nur als Tipp geben, das ich bisher mit fair-trade und Bio Firmen nur gute Erfahrungen gemacht hab. Also Firmen die sich voll und ganz mit ihrem Produkt beschäftigen und auf Qualität, statt Quantität setzen.
    Firmen die aber alleine nur zur Vermarktung anderer Firmen da sind, sind meist unseriös.
    Aber auch hier kann es natürlich Abweichungen geben.

    Liebe Grüße,
    Helen von Helens Art Of Cooking <3

  13. Also ich habe an sich noch keine richtig Kooperationen gemacht / angeboten bekommen, jedoch einige Bücher als Rezensionsexemplare bekommen und diese von Tag Eins an auch als solche gekennzeichnet. Die Diskussion um solche „Schleichwerbung“ wird immer größer und ich finde es einfach sehr sehr wichtig und vor allem fair (sich selbst du dem Lesen gegenüber) solche Kooperationen zu kennzeichnen.

    Dein Artikel ist super, ich finde ihn richtig lesenswert, vielen vielen Dank dafür!
    Und danke für den Tip mit dem Blogger Relations Kodex, den gabe ich jetzt auch mal auf meinem Blog eingespannt. :)

  14. Mein Blog ist relativ neu. Ich hatte bisher eine Kooperation mit einer Firma und darin ganz klar geschrieben, dass ich das Produkt teste und am Ende des Posts auch „sponsored by..“ angegeben. Das war überhaupt kein Thema und schon gar kein Problem.
    Hatte mich aber schon gewundert über Blogbeiträge, in denen keinesfalls deutlich angegeben wurde, dass es sich um einen Produkttest handelt. Mir wäre nie der Gedanke gekommen, dass das seitens der Firma gewünscht wird.
    Danke für deine interessanten Ausführungen.
    LG Paula


  15. Ich bin vor kurzem zum ersten Mal mit dieser Thematik konfrontiert worden, als ich einen ominösen Email-Kontakt zu einer hier ungenannt bleibenden Firma hatte…. da ich null Ahnung hatte und mein Blog auch auf non-profit ausgelegt ist, habe ich die Auseinandersetzung veröffentlicht, dadurch einiges auch aus den Kommentaren anderer Blogger gelernt.. und am Ende gar das Statement einer Anwältin dazu erhalten. Insgesamt sehr lehrreich, das Ganze am eigenen Leib zu erfahren..!
    http://thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.de/2014/06/verkaufe-ich-fur-35-meine-seele.html
    Mein Beitrag war sehr unsortiert, aber prinzipiell liest er sich wie Deiner, nur hast du viel mehr Hintergrundwissen. Deswegen werde ich dich gleich mal verlinken :-D

    LG

    1. Autor

      Ich musste gerade sehr grinsen, wie du deine Anfrage auseinandergepflückt hast… Heizdecken ftw! :D

  16. Hallo,

    danke für deinen Beitrag und die Möglichkeit es mal „aus der anderen Perspektive“ zu sehen. Wir selbst sind eine Agentur und schreiben häufiger Blogs für unsere Kunden an. Problem dabei ist jedoch, dass die meisten Blogs keine Rückmeldung geben. Das ist meist sehr schade, weil wir diese gezielt auswählen.

    Ich wäre froh darüber, wenn die Blogs sagen würden „aber nur, wenn Sponsored Post dranstehen darf“. Es erfüllt zwar nicht den Nutzen für Google zu 100%, macht aus deinen genannten Gründen, aber absolut Sinn.

    Viel Erfolg noch beim Bloggen

    Hendrik

    1. Autor

      Ich finde es ganz spannend, auch mal die Sicht einer Agentur zu hören! :) Keine Antwort zu bekommen, ist natürlich frustrierend… ich gebe mir Mühe, alle Mails zu beantworten (auch wenn es eine Absage wird) – außer bei denen, die absolut generisch sind. So à la: „Guten Tag Frau / Herr, bei unserer Recherche sind wir auf Ihre Website http://neontrauma.de gestoßen. Wollen Sie schnell und unkompliziert 20 EUR verdienen? … „

  17. Auf meinem Blog schreibe ich zu sehr vielen unterschiedlichen Themen recht oft sehr lange Texte – über Dinge, die mich interessieren und wo ich ganz persönlich der Meinung bin, dass sie ein wenig Unterstützung gebrauchen können. Hier ist die Grenze wahrscheinlich schon recht dünn (Was ist davon Werbung, was nicht?) – umso wichtiger ist es meiner Meinung nach, dass man als Leser unterscheiden kann, was ein Blogger frei von der Leber weg geschrieben hat und was nicht.

    Was ich mir gut vorstellen könnte, ist, dass man als Blogger einen Hinweis auf seiner Site anbringt, frei nach dem Motto „Das sind meine Themen und ich schreibe Produkttests, ihr könnt mich kontaktieren“ oder“Liebe Agenturen, Werbung in welcher Art auch immer ist nicht erwünscht“. Macht vielleicht einige Dinge etwas einfacher, weil damit die Grenzen von vornherein abgesteckt werden. Agenturen sparen sich die Arbeit und als Blogger lösche ich vielleicht eine Anfrage weniger aus meinem Spam-Ordner ;-) .

    1. Autor

      Wenn du aus freien Stücken etwas vorstellst und lobst, ohne dafür in irgendeiner Weise entlohnt zu werden, dann ist es – in meinen Augen – keine Werbung.

      In meinem MediaKit habe ich mittlerweile ganz genau aufgeführt, welche Formen einer Kooperation hier auf neontrauma.de möglich sind und zu welchen Bedingungen… ich hoffe, das spart Frust auf beiden Seiten.

  18. Vielen Dank für die Zusammenstellung – sehr informativ! Deine Argumentation ist nachvollziehbar und meiner Meinung nach absolut richtig. Ob die Firmen das nun möchten oder nicht: Offenheit kommt bei den Lesern einfach am besten an.

    1. Autor

      Naja – und letztlich ist ein gutes Image für eine Firma doch auch verdammt wichtig.




  19. Vielen Dank für den super Beitrag!
    Ich hoffe, dass auch durch solche Beiträge die Agenturen und Firmen endlich umdenken.
    Ich habe selbst auch schon Anfragen abgelehnt, weil ich bei dieser Art von Heimlichtuerei und Leser Verarsche nicht mitmachen möchte, ich glaube das hat die Anfrager immer irgendwie überrascht^^

  20. Ich finde man kann auf das Thema nicht oft genug hinweisen, es ist so traurig, dass man es immer noch muss. Mittlerweile sollten doch die meisten Blogger, die zumindest schon eine Weile bloggen, wissen. Immer wieder stoße ich auf Blogs wo auf gut deutsch gesagt der Leser einfach nur verarscht wird und ständig nicht gekennzeichnete Posts kommen. Noch schlimmer ist es dann wenn sowas bei Bloggern kommt von denen man eigentlich genau weiß, dass sie darüber Bescheid wissen. Sowas macht mich dann aus Leser- und Bloggersicht unglaublich wütend.
    Firmen, die einen so anschreiben antworte ich auch immer und reibe denen unter die Nase, dass sie sich von mir eine Straftat wünschen und teile denen unmissverständlich aber auf einem gewissen Niveau meine Ansicht dazu mit…

  21. Das hast du sehr schön geschrieben. Damals als Anfänger wusste ich von all dem nichts und habe blauäugig mich über Koops gefreut und dachte, dass sei alles ganz legitim, wenn die Firma etwas vorschrieb. Natürlich wird man im Laufe der Zeit schlauer! Mich wundert es aber wirklich, das namenhafte Unternehmen darauf bestehen, dass keine Markierung gesetzt wird oder man einen Do-Follow Link setzt. Spricht man die Firmen darauf an bzw schreibt was rechtens ist, wird das abgetan. Also ich könnte etliche namenhaften Firmen nennen. Ich finde das echt traurig. Was ist denn so schlimm dabei zu erwähnen, dass es ein Sponsored Post ist oder eine Anzeige? Als Blogger nimmt man ja nur Koops an, die man gut findet bzw das Produkt klasse findet. Wegen solcher Firmen entgehen ehrlichen Bloggern viele Aufträge :(

    1. Autor

      Hallo Svenja,

      ja, ich erlebe das auch immer wieder bei großen Firmen, bei denen ich eigentlich gedacht hätte, dass sie professioneller aufgestellt sind. Wirft kein sehr seriöses Licht auf sie… ich mein, mittlerweile ist es eh einem Großteil der Leute klar, wie der Hase läuft – dass Blogger Geld dafür bekommen, wenn sie über Produkte schreiben, und dass da eben extrem viel gesponsert wird und der Blogger eben nicht den ganzen Kram selber kauft. Das liegt auf der Hand, selbst wenn keine Werbe-Kennzeichnung dran steht… mittlerweile ist es ja schon eher so, dass man bewusst erwähnt, wenn man ein Produkt wirklich selber gekauft hat und es trotzdem vorstellt, auch ohne Kooperationshintergrund.
      Kann immer nur den Kopf schütteln, wenn ich aus den bekannten Gründen eine Anfrage ablehne und einige Zeit später wird das Produkt dann auf diversen anderen Blogs vorgestellt, natürlich ohne Kennzeichnung… Leute, lasst euch doch nicht so ausnutzen. :/

  22. Liebe Anne,

    vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel!!! Auch wenn er jetzt schon ein wenig älter ist hat er mir doch sehr geholfen als wir vorgestern – knapp 3 Monate nach Launch unseres Blogs – unsere erste Kooperationsanfrage bekamen. Das Unternehmen wollte allerdings keinen No-Follow Link. Daher wurde aus der Zusammenarbeit nun erst einmal nichts da wir dies ablehnten. Eine Kennzeichnung als Werbung wäre aber kein Problem gewesen. Jedenfalls wurde sich darüber nicht negativ geäußert. Sagt Ihr den Unternehmen denn immer VORHER, dass Ihr nur mit No-Follow Tag verlinkt? Oder macht Ihr es einfach? Da wäre ich noch über eine Info dankbar. Und vielleicht auch etwas darüber zu erfahren was man preislich so am Anfang verlangen kann – wie sind da Eure Erfahrungswerte? Ich kann Euch ja dann mal verraten was das Unternehmen an Entgeld angeboten hat ;)


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