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Brauchst du wirklich Clickbait-Überschriften?

Hier bloggt neontrauma / Anne:

Ich bin Anne Schwarz, 29 Jahre alt. Ich arbeite in Köln und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze noch in Leverkusen, bald wieder auf dem Land. Das ♥ schlägt für die Fotografie & das Schreiben. Möchtest du mehr erfahren?

45 Kommentare

  1. Applaus! Wieder mal voll meine Meinung getroffen. Aber, das bin ich ja gewohnt hier.

    Mich nerven diese Überschriften extrem, sie sind irgendwie ausgelutscht, so 2015. :-)

    Mittlerweile schrecken die mich eher ab, als dass sie mich zum Lesen des Artikels motivieren. Aber die großen Bloggergurus sagen immer noch, das muss man machen. Gut, dass man dem aber nicht folgen muss.

    Meine erfolgreichste Überschrift, mit dem meistgelesenen Beitrag auf meinen Blogs, lautet übrigens „Kernel_Task CPU Fehler beim MacBook beseitigen“. Da bin ich froh zu sehen, das offensichtlich der Inhalt auf lange Sicht nochnmehr wert ist als die Super-Duper-Überschrift.

    LG Thomas

    1. Autor

      Hej Thomas,

      da bin ich ja beruhigt, dass es nicht nur mir so geht. ;-)

      Deine Überschrift zielt halt auf genau diesen Suchbegriff ab, sowas funktioniert oft ziemlich gut. Longtail ftw!

  2. Grandios Anne. Die bringst es in deinem persönlichen Stil sehr detailiert und gezielt auf den Punkt. Dieses typische „die Must haves..“ oder die typischen „die 5“-dies oder das, es ist wie eine virtuelle Seuche und es scheint immer mehr zu werden.
    Nichts an meinen Artikeln überdenke ich so oft und so gezielt wie meine Überschriften. Seit meinen letzten Beiträgen überdenke ich die Überschrift als letztes. Die Überschrift sollte nicht alles verraten, sondern ein Interessenwecker sein. Nicht jeder Stil paßt zu jedem Beitrag.

    Braucht man solche starken Überschriften? Ich finde, dass ist abhängig von der Zielgruppe und von dem Thema. Grundsätzlich sollte man dem Leser mit Überschriften auch mal Spielraum für mehrere Gedankengänge lassen.

    lg Dirk

    1. Autor

      Hallo Dirk,

      „Nicht jeder Stil paßt zu jedem Beitrag.“ – word! Vielleicht ist es auch das, was mich teilweise so stört… dass da Marketing-Stilmittel eingesetzt werden, die für ein Business vollkommen stimmig sein mögen, aber beim „Dackelblog von umme Ecke“ ;-) einfach irritieren.

  3. Liebe Anne,

    du triffst es perfekt. Mir geht dieses Klick-geile-Gehabe auch mächtig auf die Nerven. Ich weiß, wir wollen alle gelesen werden. Ich mag einfach solche Überschriften nicht und wenn ich selber mal dazu gegriffen habe, dann habe ich mich schrecklich gefühlt. Ich bin das einfach nicht und ich will das auch nicht sein.
    Jedem sein eigenes Ding, wer Mainstream mag, soll ihn bedienen. Ich bin jedenfalls gerade happy, dich entdeckt zu haben.
    Danke.
    Liebe Grüße Michaela

    1. Autor

      Hallo Michaela,

      dann mal willkommen hier als neue Leserin! :)

      (Ich wollte eigentlich vorhin auf deinem Blog kommentieren, weil ich deine Schreibe im „Scheißtag“-Artikel so super finde… leider geht das bei dir nur mit einer Disqus-Registrierung? Ich empfehle https://conterest.de/disqus-kommentare-nutzen-schlecht/ als Lektüre. ;-)

      Liebe Grüße
      Anne

  4. Liebe Anne,
    so ist es! Ich lese Artikel schon gar nicht mehr, die mit solchen sensationsgeilen Überschriften daherkommen oder vom Voyeurismus der Leser profitieren wollen. Das ist wie mit jedem Hype: Irgendwann ist der Zenit überschritten und der Drops gelutscht.
    Liebe Grüße
    Ina

  5. Liebe Anne,
    Du hast mir ganz aus der Seele geschrieben! Ich bin soweit, dass ich Artikel, die z.B. das Wort „ultimativ“ enthalten oder anfangen mit „50 ultimative Tipps, warum Du… musst“ gar nicht erst angucke…
    Ich habe auf meinem Blog ein wenig experimentiert mit Überschriften, da ich mir bewusst bin, dass Überschriften nicht gerade meine Stärke sind. Die Überschriften meiner meist gelesenen Artikel sind eher Suchwort bezogen. Wie z.B. „Perlen des Himmels“ oder auch „Hände weg vom Pfefferspray unterwegs!“ Artikel mit Listen-Überschriften liegen bei mir eher im Mittelfeld. Aber vielleicht bin ich auch deshalb nicht unter den Top10 der Reiseblogger. Und das macht gar nichts. Mein Blog wird gelesen, und eben von interessierten Menschen und nicht von Leuten, die einfach mal so auf einen Köder rein fallen.
    Herzlichen dank für Deinen Artikel!
    Beste Grüße
    Ulrike

    1. Autor

      Hallo Ulrike,

      ha, mir geht’s genau so… manch eine Wortwahl klingt einfach schon so reißerisch, dass man schon gar keinen qualitativ hochwertigen Inhalt mehr erwartet.

  6. Hi Anne, prinzipiell gebe ich dir recht. Allerdings vermisse ich eine Erklärung des Unterschieds zwischen Clickbait-Überschriften und Nicht-Clickbait-Überschriften. Clickbait-Überschriften lassen nämlich meistens etwas offen und spielen mit der unbändigen Neugierde des Menschen. Nicht-Clickbait-Überschriften tun das nicht. Ich persönlich sehe da jedenfalls einen großen Unterschied. Und ich kann es auch verstehen, dass viele die gleichen Überschriften schreiben: Wie du sagst, es funktioniert. Und bevor weitere 3 Stunden draufgehen, nur um eine einigermaßen „kreative“ Überschrift zu haben, die trotzdem geklickt wird, greife ich lieber auf das zurück, was sich bewährt. Außerdem klicke ich auch selbst nur gute Überschriften an, von daher sehe ich das Ganze nicht so eng. LG Katharina

    1. Autor

      Hallo Katharina,

      mh, stimmt – Clickbait-Überschriften leben davon, dass sie den Inhalt nicht nur angeben, sondern auch auf ihn neugierig machen.

      Was macht für dich denn eine gute Überschrift aus?

      Liebe Grüße
      Anne

  7. Hallo :)
    Zunächst mal, ist das ein sehr schöner Beitrag. War super zu lesen und an manchen Stellen ertappte ich mich dabei wie ich nickend die Zeilen durchgelesen habe.

    Vielleicht bin ich bei dem Thema etwas altmodisch, doch ich blogge zum Beispiel einfach für mich. Mein Blog muss nicht unbedingt viele Leser haben und daher auch keine mit Überschriften anködern. Natürlich freue ich mich darüber wenn manche über meinen Blog stolpern und sich das eine oder andere durchlesen. Jedoch soll mein Blog diese Tagebuch-Mentalität beibehalten.

    Ich selbst lese total ungern diese „5 Tipps für..“ und ähnliche Überschriften-Beiträge. Ich finde diese, wie du schon sagtest, nervig und unkreativ. Ich mag Blogs die mehr Persönlichkeit haben, die wirklich etwas erzählen, dass nicht jeder Blogger und Youtuber schon mal durchgekaut hat und vielleicht sogar eine eigene Meinung haben. Von daher, werden die meisten Beiträge mit genau solchn Überschriften von mir eher selten angeklickt.

    1. Hui, da gehe ich doch glatt mit. Mir eigentlich egal ob ich auf Platz 5 bei Google bin. Die Überschriften passen zum inhalt und präsentieren diesen in kurzen Worten. Vielleicht intetessant für einen „überflieger“. Vielleicht auch nicht. Ich schreibe (noch) nicht für Geld, sondern für Spannende Geschichten. Und „thats what Blogging is about“. Bei den vielen Stereotypen Clickabyte Ködern Sticht so ne „Normale“ Übetschrift schon fast wieder raus ;)
      Danke für den sehr Aufschlusreichen Artikel. Jetzt weiss ich dass ich mein Ding einfach wie bisher durchziehen werde -fu&# the mainstream!
      Urs

  8. Schön, dass du das Thema ansprichst, auch wenn es für mich erst im letzten Viertel wirklich interessant wird.

    Wenn ich solche reißerischen Überschriften lese, vermute ich meist, dass der ARtikel so schlecht ist, dass ich nur mit einer guten Überschrift zum Klicken verführt werde.

    Ich denke, es kommt auf das Thema und das Vertrauen der Leser an.

    Bei Buchblogs lese ich gern Autor und Titel in der Überschrift – zum Ködern mittels Schreibstil und Ausstrahlung nutze ich den ersten Absatz. Denn als Leser will ich zuerst wissen, ob der Blogger über ein Buch berichtet, dass mich interessiert. Der Inhalt steht im Vordergrund und darf geradlinig formuliert sein.

    Bei Mode- und Lifestyleblogs, Blogs, die Lebensgefühl und Gedanken statt Produkte „verkaufen“, kann es poetischer werden und verrückter werden. Wäre sogar lustig zu lesen „50 Arten, in diesem Mantel NICHT zu frieren“ :-)

    Das Problem ist: Man will neue Leser anlocken und die alten nicht verschrecken. Wenn ein Outfitpost überschrieben ist mit „Im Westen geht die Sonne auf!“, kann das unter Stammlesern für Lächeln sorgen, weil das der Stil des Autors ist. Neue Leser vermuten dahinter einen Gedankenstrom oder etwas anderes. Enttäuscht man diese, sind sie weg.

    Daher: Eine Überschrift sollte etwas Eigenes haben, aber zum Thema passen.

    Die Idee mit der Variation finde ich gut!

  9. Hey Anne,
    ja ein bisschen nerven mich diese Überschriften auch und vor allem der 15. Artikel zu dem Thema. Haha, deshalb lese ich den hier auch grad.

    Aber funktionieren tut es trotzdem. Ich klicke eben auch lieber solche Überschriften (10 Plugin Empfehlungen) an.
    Was ich gar nicht mag sind so philosophische Überschriften z.b. „Ein Tag im gestern“ oder „Gedanken zum ich“. Da weiss ich überhaupt nicht, worum es in dem Artikel geht. Dann lieber sehr direkt.
    Und was ich mir einfach übersehen habe sind so Sachen von heftig und co. Anfangs habe ich da mal geklickt, aber dann waren die Sachen oft doch nicht so interessant.

    Ich finde ganz wichtig, wenn man eine reisserische Überschrift nimmt, sollte der Artikel auch wirklich spannend sein.

    Ansonsten mag ich einfach am liebsten Überschriften die klar sagen worum es in dem Artikel geht z.B. „Unser Urlaub in der Türkei“. Das ist zwar relativ langweilig, aber ich weiss immerhin worum es geht und die Suchmaschine auch.

  10. Wieder mal ein super Beitrag von dir!

    Ja, diese Click-Bait-Überschriften gehen mir wirklich super auf den Keks, mein Dilemma damit ist aber, dass ich es verstehen kann.
    Natürlich möchte man, dass der Beitrag gelesen wird, in den man meistens wirklich viel investiert hat. Aber ich glaube tatsächlich, dass diese Überschriften nicht der richtige Weg dazu sind. Wie du schon sagtest: tolle Überschrift, schlechter Artikel = möh. Niemand wird mehr zurück kehren. Leider braucht man trotzdem eine wirklich gute Überschrift, um wirklich mit seinem Artikel aufzufallen.
    Trotzdem ist es mir immer noch lieber ich habe einen mittelmäßigen Titel in dem der Leser sieht, wo rum es geht aber dafür mehr oder weniger hochwertigen Content als so ein Click-Baiting-Titel.

  11. Voll voll voll… Denke ich mir auch oft. Aber ich muss sagen, dass mich diese Überschriften selten nerven. Sie fallen mir halt auf. Aber trotzdem: Ich weiß dabei genau worauf ich mich einlasse. „5 Lieblingsprodukte“ – ich weiß vorher, da werden mir nur 5 und keine 20 Produkte angezeigt, also kann ich es ‚mal eben lesen. Es sagt mir, dass ich nicht gleich mit Produkten überschwemmt werde. :)

  12. dazu der Bildblog: http://www.bildblog.de/77101/fuer-sie-geklickt/ 😃 Die Bravo übertreibt mit ihrem Clickbait.

    Vor 2 Jahren, als ich mich mal mit SEO und dem Kram befasst habe, habe ich versucht, meine Überschriften nach dem Motto „5 Tipps für X“ zu schreiben, aber nach einer Weile ging mir das selber auf den Zeiger

  13. Du sprichst mir total aus der Seele.
    Diese ganzen Tipps a la Affenblog, nee, da kommt es mir einfach hoch. Der Versuch, einfach die komplette Blogosphäre stumpf zu professionalisieren ist so gar nicht nach meinem Geschmack. Da geht jede Persönlichkeit flöten und die Tipps machen einfach jeden Blog kaputt. Ich mag keine künstlich gepushten Blogs, wo alles perfekt gestaltet ist, die Überschriften on point und das SEO nach dem neuesten Stand. Ich mag Leute mit einem eingenwilligen Schreibstil, verworrenen Gedankengänge sind mir lieber als die 10.000sten „5 Sachen, die du unbedingt tun musst“. Das ist einfach Persönlichkeit für mich statt glattpoliertem Magazin. Und oft sind diese Listenposts so herrlich inhaltslos…als bräuchte man einen schnellen Lückenfüller. Das machen aktuell irgendwie sehr viele v.a. Lifestyleblogs. Da kann ich meistens nichts zu kommentieren. Wenn dagegen eine Geschichte erzählt wird…sehr gerne!
    Toller Artikel, Anne!

  14. Ja, Clickbait à la „heftig“ ist extrem ätzend. Ja, die Leute gehen trotzdem auf die Seite.

    Am Ende muss halt jeder selbst entscheiden, wie er es mit seinen Überschriften handhaben will. Ich für meinen Teil will darin direkt sagen, worum es im Beitrag geht: also z.B. um ein DIY für eine Gipsschale. Guess what, im Beitrag gibt es eine Anleitung für eine selbstgemachte Schale aus Gips! Die Leute möchten eben bekommen, was sie anklicken.

    So funktioniert es für mich am besten, und für die SEO ist es auch nicht übel.

    LG Biene
    http://lettersandbeads.de

  15. Hallo Anne,

    ich bin gerade über den Blogger Comment Day bei dir gelandet und bereits dein Blogname ließ mich schmunzeln und weckte mein Interesse…besser als jede Überschrift es könnte. Nichtsdestotrotz danke für das Erden. Nicht jeder Beitrag muss wie aus der Fabrik aussehen. Das Grandiose am Bloggen ist ja das Persönliche, die Geschichten, die geschrieben werden und wenn sie dann noch so sympathisch rotzig sind wie deine…immer her damit.

    Hab noch einen schönen Sonntag.

    VG Anke

  16. Hallo Anne,
    eine gute Überschrift ist das A und O und sollte zum anklicken bzw. das Interesse des Lesers wecken. Bei mir macht das sicher keine 5 Tipps für und 8 Gründe deshalb. Bei meinen Stammblogs die ich lese ist es mir ehrlich gesagt egal, da ich hauptsächlich am Inhalt interessiert bin. Um aber neue Leser (auch ich bin als Blogger ein Leser) „anzulocken“ sollte in der Überschrift etwas Packendes, Sinnvolles und leicht Aufschlussreiches über den Inhalt stehen. Es ist immer schwierig und oft hat man den Blogbeitrag fertig und es fällt einem keine passende Überschrift ein und grübelt tagelang.
    Liebe Grüße und schönen Sonntag
    Tanja

  17. Hallo Anne,

    sehr schön geschrieben und genau auf den Punkt gebracht! Ich habe eigentlich noch nie über meine Posttitel nachgedacht, das wird in Zukunft dank dir auf jeden Fall anders sein. Danke!

    Viele liebe Grüße
    Veronika | Second Sense Design

  18. Du hast es auf den Punkt gebracht!
    Natürlich versuche ich als Blogger, dass meine Überschrift potenzielle Leser anzieht. Allerdings sollte die Headline zum Inhalt passen! Vor allem auf YouTube fällt es mir extrem auf, dass viele Leute eine Überschrift nehmen, um mehr Zuschauer anzulocken.

  19. Hallo Anne,
    ich bin über den BloggerCommentDay auf dich gestoßen. Ein ganz toller Beitrag, gespickt mit so vielen zusätzlichen Links/Informationen. Die Überschrift für einen Post finde ich tatsächlich auch immer am aller schwierigsten… Vielleicht sollte ich die „Geständnisse eines Werbemannes“ auch mal wieder rausholen ;) hab mich sehr gefreut, das Zitat in deinem Beitrag zu lesen.
    Liebe Grüße mupshimallow

  20. 10 Dinge, die dein Leben verändern : D
    Ja, auch ich habe mal so ne blöde Überschrift genommen, aber aus dem Grund, weil mir keine andere eingefallen ist. Bei Überschriften nehme ich immer Wörter, die Im Text vorkommen, also diesen Beschreiben. Was bei einigen schon sehr schwer ist und dann muss diese Überschrift auch noch neugierig machen. Ich bin da ganz schlecht drin.. Vermutlich verschenke ich deshalb auch ganz viele potenzielle Leser. Ich sollte mir definitiv mehr Gedanken zudem Thema machen. Auf dem Affenblog hatte ich da auch schon mal einen guten Artikel zu gelesen.

  21. Ein toller Artikel, denn es geht mit wie dir, ich finde die „7 Tips für/um…“ prinzipiell okay, nur wenn mich der Inhalt enttäuscht, dann klicke ich garantiert nicht noch einmal auf einen solchen Beitrag vom besagten Blogger. Und dass diese Überschriftentypen mittlerweile sehr ausgelutscht sind, empfinde ich ganz ähnlich, muss aber auch gestehen, dass sie mich trotzdem magisch anziehen :D

    Liebe Grüße
    Julia

  22. Ich gestehe, bei mir geht immer Sprachspielerei vor Clickbaiting… Und jedesmal nehme ich mir hinterher = zu spät vor, meine Überschriften „klüger“ zu formulieren. Aber was, wenn meine Leser genau meinen Stil lieben? Wie man es macht, ist es falsch… ;-)

    1. Autor

      Hallo Uschi,
      „was, wenn meine Leser genau meinen Stil lieben“ – guter Punkt!
      Wenn du herausfinden möchtest, welche Art von Überschriften bei deinen Lesern besser ankommt, könntest du einen A/B-Test durchführen. Sprich, du legst verschiedene Variationen deiner Titel an, und anschließend wird beispielsweise 50% deiner Leser die eine Version angezeigt und 50% die andere. Dann siehst du, welche Version öfter angeklickt wird und demzufolge bei denen Lesern besser ankommt.
      Für WordPress funktioniert das gut mit dem Plugin Title Experiments Free, wobei ich da eh mal ein Tutorial drüber schreiben wollte. :)

  23. Clickbaiting geht mir dermaßen auf den Senkel. Ich falle ja auch regelmäßig darauf herein. Die Überschriften suggerieren: „Das MUSST du lesen!“ Und wenn ich’s dann mache? Mäh~~~ viel Hype um wenig Infos oder Schwachsinn. Gerade Huffington Post macht das sehr gerne. Manche Überschriften – teilweise auch auf Blogs – haben für mich schon fast BILD-Niveau. Dabei finde ich diese Überschriften a la „10 Dinge, die Blogger wissen müssen“ nicht schlecht. Mir stören nur reißerische/hetzende Überschriften.

  24. Du hast sowas von Recht! Wenn nämlich alle diese wunderbaren Ratgeber zur Blogoptimierung lesen, sind irgendwann mal alle Blogs gleich optimiert – und ein einziger Brei geworden.
    LG
    Sabienes

    1. Autor

      Jep! Wobei ich halt schon finde, dass Optimierung nicht gleich Optimierung ist – das Umsetzen grundlegenderer Tipps wie beispielsweise dafür zu sorgen, dass ein Blog auch auf dem Handy gut lesbar ist, macht halt noch keinen Einheitsbrei. Das kann ja ganz individuell umgesetzt werden. Bei solchen Themen finde ich es sehr begrüßenswert, wenn viele Blogs sie beherzigen – einfach weil dadurch die Qualität eines Blogs steigt. Aber Lösungen „von der Stange“ gehen halt oft zu Lasten der Individualität…


  25. Hallo Anne :)
    Ich hab mir über die Überschriften noch nie so Gedanken gemacht…
    Aber ich glaube, dass ich das in Zukunft ändern werde ;)

    Mir fällt das mit den Überschriften zur Zeit vor allem auf YouTube auf…überall sieht man zur Zeit nur „Hack“-Videos und am Ende sind im Video gar nicht so viele Hacks, sondern auch DIYs oder Kaufempfehlungen…

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

    Susanne

  26. Toller Artikel, der genau meine Meinung trifft!

    Wenn die Blogger es schaffen, die sgn Clickbaits gemäßigt einzusetzen und dann auch noch guten Content verbauen, dann haben sie nicht nur die Chance auf viele Klick, sondern auch auf langfristige Leser.

    Nur mit Clickbaits hat man die Clicks, aber was mit bringt es, wenn der Leser wieder direkt verschwindet?

    Grüße
    Christian

  27. Absolut richtig! Ich kann diese „10 Dinge zu diesem und jenem“ Überschriften auch nicht mehr sehen.
    Ausgelutscht und abgegriffen!
    LG Bine

  28. http://larseidnes.com/2015/10/13/auto-generating-clickbait-with-recurrent-neural-networks/

    „In total, this gives us an infinite source of useless journalism, available at no cost. If I remember correctly from economics class, this should drive the market value of useless journalism down to zero, forcing other producers of useless journalism to produce something else.“

    Oder auch: wenn sich die Ueberschrift liest wie aus einem Clickbait-Generator, sollte sie vielleicht noch einmal überdacht werden :-)

  29. Ein sehr gutes Negativbeispiel, was Überschriften angeht, findet man meiner Meinung nach ständig auf Focus online. Oder anders gesagt – man kann es auch übertreiben mit „neugierig machen“ und Überschriften.

    Die hier verwendeten Überschriften versuchen so plump zum Lesen zu animieren, dass sie bei mir eigentlich ständig genau das Gegenteil bewirken.

    Eine gesunde Mischung aus „ein bisschen was verraten“ und dann doch „nicht zu viel“ finde ich am besten.

  30. Diese Clickbaits regen mich mittlerweile schon so auf, besonders diese „Sie hat nur xyz gemacht, aber dann passiert etwas Unglaubliches“, die klicke ich schon absichtlich nicht mehr an, weil ich sowas nicht unterstützen möchte. Als Blogger muss man eine gesunde Mischung bei den Überschriften haben, aber weniger ist dann doch mehr denk ich. Was ich gehört habe will Facebook in Zukunft Clickbait Überschriften schlechter ranken, die werden also absichtlich weniger in der Timeline angezeigt. Vielleicht lernen die Leute dann ja drauß.


  31. Hallo,

    ja diese tollen, optimierten Überschriften kenne ich auch. Aber leider wird zu selten im Artikel selbst das eingehalten was die Überschrift verspricht. x Tipps, die dein Leben verändern; x für Australien, die deinen Trip unvergesslich machen und mein persönlicher Liebling: die ultimative Packliste.

    Ich bin es einfach leid auf diese Überschriften zu klicken, zu oft wurde ich schon enttäuscht. Mein meist gelesener Beitrag heißt übrigens, total langweilig: „Reisebericht London“.

    VG Myriam

  32. ich klicke seit einiger zeit ganz bewusst keinen einzigen artikel mehr an, der eine derartige überschrift enthält und ich bin einfach total enttäuscht, wenn blogger, die ich mag, diesem wahnsinn anheim fallen. ich finde es fürchterlich – vor allem, weil diese artikel dann selten halten, was die überschriften versprechen. ich bin sicherlich ein ganz miserables beispiel für überschriften, sie sind viel zu lang und unknackig und überhaupt nicht an diesen dingen orientiert. aber warum SEO zu meinem blog nicht passt, hab ich eh unlängst sehr umfangreich abgehandelt und ich glaube, sogar hier bei dir verlinkt. der artikel ist übrigens 2016 abgesehen von den magischen mottos beiträgen der mit abstand meist gelesenste, obwohl die überschrift keinem der angeratenen kriterien entspricht ^.^ aber ich kann natürlich schon verstehen, dass blogger, vor allem die, die geld verdienen wollen/müssen, mit diesen dingen arbeiten. ich glaube allerdings, dass das über kurz oder lang bei der breiten masse auch nicht mehr funktionieren wird. die menschen lernen ja auch und ich glaube, das ist, wie anfangs bei SEO – während damals weiß versteckte keywords die google-platzierung gesichert haben, bewegen wir uns da heute schon in anderen sphären.

    1. Autor

      Hej,

      da stimme ich dir zu – wenn quasi jedes Blog solche Überschriften einsetzt, dann verlieren sie auch irgendwann ihre Wirkung. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft da als neuen Trend bringen wird.
      Deine Überschriften mag ich übrigens gerade, weil sie so etwas Eigenes haben. :)

      Liebe Grüße
      Anne

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