Bloggen

Was kostet das Bloggen?

Hier bloggt neontrauma / Anne:

Ich bin Anne Schwarz, 29 Jahre alt. Ich arbeite in Köln und wohne mit meinem Mann, Hund und Katze noch in Leverkusen, bald wieder auf dem Land. Das ♥ schlägt für die Fotografie & das Schreiben. Möchtest du mehr erfahren?

Hinterlass mir einen Kommentar :)

34 Kommentare

  1. Hallo Anne,

    ich habe die Diskussion eine Weile schon mitverfolgt und stimme dir in allen Punkten zu. Man muss sich den Blog nichts kosten lassen. Es liegt alles im Ermessen des Bloggers, wohin man möchte. Danke für den tollen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Jess

  2. Das ist doch schon eine deutlich realistischere Einschätzung der Kosten.

    Bei mir fallen als direkte Kosten tatsächlich nur das Hosting an, dass bei mir ebenfalls bei ca. 8€ im Monat liegt. Das wars.

  3. Finde deinen Beitrag auch gut und realstisch. Der Post der dieses Thema ausgelöst hat fand ich sehr übertrieben. Ich mein das Essen was gekocht wird, wird ja eh konsumiert und Internet hat man auch ohne das Bloggen. Es wurden also sehr viele Sachen in die Rechnung genommen die eigentlich keine Zusatzkosten sind. Wenn bloggen ein Hobby ist dann kann das auch Geld kosten. Fast jedes Hobby kostet Geld wir du bereit sagtest :)

  4. Jo, diese Zahlen sind schon etwas nachvollziehbarer. Man kann sich immer was dazu nehmen, was einem das Ganze etwas kommoder macht, aber ob das dann alles in ne Kalkulation gehört?
    HG Hans

  5. Yep, passt! Das sind Kosten, die man nachvollziehen kann, wenn man selber auch einen Blog betreibt.

    LG Thomas

  6. Also ich zahle auch für meherer 8€ Hosting. Planen tue ich im Filofax, also hab ich eh. ähm joar das wars eigentlich. Gewerbe hat man mir abgeraten, mir hat man das gesagt was auch Larissa meinte. Man sei Freelancer und das reicht die Steuernummer, da man journalistische texte schreibt. anders ist es wenn man Banner oder Links verkauft. Ich habs gemeldet mehrmals nen EÜR eingereicht und dann hieß es zu wenig um zu versteuern, also soll cih mir keine mühe mehr machen, solange ich nicht monatlich über 100€ komme (das schaff ich grad mal im jahr XD)

    1. Ist tatsächlich so. Du solltest einfach argumentieren können, dass der Hauptteil der Einnahmen über das Verfassen journalistischer Texte rein kommt. Letztlich bringen Banner ja auch nur was, wenn man Texte schreibt, die Leute lesen – das lässt viel Interpretations-Spielraum. ;) Gewerbe braucht man aber definitiv nicht, sobald man Geld verdient.

  7. Gedanken zur Refinanzierung des Blogs - Das Helmut Webdings
  8. Himmel, wie kommt man denn auf 1300 Euro?!? Das muss ich gleich mal nachlesen … Also, ich bezahle 3 Euro im Monat für Webspace und das war’s im Grunde. Klar, dann kommt noch die Kamera-Ausrüstung dazu, aber die kaufe ich nicht explizit für den Blog und auch nicht ständig etwas Neues. Damit bleiben die Kosten überschaubar. Trotzdem finde ich es vollkommen okay, mit seiner Seite auch Geld zu verdienen, wenn man sich dabei nicht total verkauft. Ich finde es aber nicht ganz logisch, dafür ein Gewerbe anzumelden. Ich bin als freie Journalistin gemeldet und wenn ich Artikel schreibe, dann ist das journalistische Arbeit. Dafür braucht man keinen Gewerbeschein, sondern nur eine Steuernummer und die kostet nichts. Aber ich weiß nicht, wie das genau mit Werbebannern ist. Ist vermutlich alles etwas schwammig.

  9. Schöner Artikel.
    CoSchedule höhrt sich spannend an, werde ich mir mal ansehen.

    Der Post von Mel, den du am Anfang angesprochen hast, der hat wirklich sehr viele kritische Kommentare erhalten.
    Dabei steckt in dem Artikel von Mel nur die Aussage:“Hey, ich habe auch unkosten!“.
    Die 1300 € sind sicherlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Das man, wenn man einen unfangreichen Blog führt etwas Geld durch bezahlte Artikel zurückholt finde ich nicht schlimm.

    Beste Grüße

  10. Schöner Beitrag! Hier mal meine Kosten:

    Hosting (monatlich): Ist bei mir auch All-Inkl., allerdings noch kostenlos (die ersten 3 Monate). Danach ca. 7,00 € monatlich.
    Word-Press-Buch (einmalig): ca. 39,00 €
    Word-Press-Theme (einmalig): ca. 40,00 €
    Außerdem hatte ich noch einmalig Geld ausgegeben, als ich von Blogspot nach WordPress umgezogen bin und das nicht ganz so unproblematisch lief wie erhofft.

    Regelmäßige monatliche Ausgaben habe ich neben dem Hosting keine.
    Hätte ich was gelesen von „monatlich um die 1000 €“ weiß ich nicht, ob ich je angefangen hätte zu bloggen.

    Liebe Grüße

  11. Hey Anne,

    das ist ein guter, nachvollziehbarer Beitrag. Ich habe 5 Euro monatliche Kosten für das Hosting des Blogs und einmalig ca. 40 Euro für das Theme bezahlt (und für das davor^^). Alles andere (z.B. Lightroom) würde ich auch ohne den Blog nutzen.

  12. der Post ist schon deutlich realistischer von den Kosten im Monat !

    Ist es Pflicht, wenn man Sachen gesponsert bekommt das man dann seinen Blog als Gewerbe anmelden muss ? Macht man sich sonst Strafbar ?

    Lieben Gruß

  13. Hallo Anne,
    tolle Aufstellung. Ich habe die Beiträge auch verfolgt und teilweise gelesen. Ich weiß ja nicht was ein „Pro“ wirklich so ausgibt, aber den doch hohen Betrag konnte ich nicht ganz glauben.
    Hier sieht deine Aufstellung weit realistischer aus.
    LG Tanja

  14. ich muss mich kurz für diese sinnvolle Kostenaufstellung bedanken – ich mein klar Ihr Blog und dein Blog – ihr werdet wahrscheinlich auch unterschiedlich damit umgehen, andere Anbieter haben etc etc.

    aber als ich ihren Beitrag las bin ich teilweise echt sauer geworden, weil der meiner Meinung nach allgemein schlecht auf den Rest abstrahlt.

    Ich mein – wie kann man einen Blogger denn bitte noch ernstnehmen, wenn er Lebensmittel als Kostenpunkt angibt? Ist ja nicht so, als würde sie die NUR für die Blogfotos verwenden und danach nicht mehr essen können. Oder genauso die 50€ monatlich für Küchenzubehör etc. etc.

    Hätte jetzt ein Fashionblogger als monatliche Kosten „300€ pro Monat für neue Klamotten“ angegeben, wäre er gelyncht worden.

    Ich finde deine Unterscheidung mit „Die “Hab ich eh”s – Kamera, Computer & Co.“ sehr gut. Denn mittlerweile hat JEDER Haushalt einen Computer oder Laptop (oder mehrere) und wahrscheinlich eine Kamera… da finde ich es schon dreist, wenn man sich „teurer“ darstellt, als man eigentlich ist.

  15. was für ein toller Artikel!! Vielen vielen Dank dafür…jedes, einzelne Wort passt für mich. LG Andrea

  16. Diese 1300€ fand ich total lächerlich. Wer für seinen Blog Geld ausgeben will kann das tun. Möglichkeiten gibt es genug. Oder aber eben nicht.
    0€ kostet mich mein Blog. Es ist ein Hobby, er muss mir kein Geld einbringen. Aber er hat mir Freundscahften gebracht. Das wäre mir auch ein paar € wert.
    Und warum soll ein Hobby denn kein Geld kosten? Gibt es denn ansonsten kostenlose Hobbies? Bücher muss ich laufen, Bastelsachen muss ich kaufen, …
    Wenn wer mal ein teueres Hobby haben will soll er mal Poledancen. 6 Wochen Kurs 140€ – und ich überlege mir nicht wie ich das refinanzieren soll. Dafür geh ich ja arbeiten.

    Obwohl – eig mach ich Poledance ja nur für den Blog, ich kaufe nur gesundes Essen für den Blog und die Zeit investier ich aja auch nicht freiwillig…. Wer kommt nur auf so einen Blödsinn.

  17. Mich nervt dieses Rumgejammer von vielen Bloggern so abartig! Dann sollen sie sich halt nen andren Job suchen, ins Büro gehen oder was weiß ich. Dein Artikel kommt sympathisch rüber (der erste sympathische, der in diese Richtung geht). Der Post von Mel geht einfach mal so gar nicht. Wenn sie dafür Mitleid wil, das kriegt sie sicher nicht

  18. Hey, sehr spannender, interessanter Bericht. Also 1300 Euro?! Mmmhhh, naja, man kann es auch übertreiben… Und ganz ehrlich, es gibt genug Hobbys die Geld kosten, daher find ich ein paar läppische Euros jeden Monat auch völlig OK… Müsste mal nachrechnen was das bei mir so ausmacht…
    lg Markus

  19. Liebe Anne!
    Danke für die tolle Auflistung, die endlich mal der Realität entspricht.

    Greetings & Love
    Ines

  20. Ich habe die Diskussion auch eine Weile verfolgt. Der Beitrag von Mel war wirklich alles andere als realistisch und sie hat sich damit leider nun einige „Feinde“ gemacht.

    Danke dir deshalb für deinen auch wirklich nachvollziehbaren und realitistischen Beitrag. :)

    Meine Kosten sind auch sehr überschaubar.

    Domain: 10 Euro jährlich
    Hosting: 35 Euro jährlich
    WordPress: 0 Euro
    Theme: 40 Euro einmalig

    Und dann noch eine Anschaffung auf Grund der Jahreszeit:
    kleines Studiolicht: ca 35 Euro einmalig.

    Grafikprogramme nutze ich ebenfalls einige zähle diese aber nicht dazu, da ich diese schon auf Grund meine Ausbildung hatte.

    Und damit hat es sich auch schon mit den Kosten. Da gibt es Hobbys die deutlich mehr kosten und darüber beschwert sich doch auch keiner. ;)

    LG
    Steffi

    http://thesimplemess.com

  21. finde ich sehr schön geschrieben. und ich denk mir das auch – es gibt praktisch kein hobby, für das man nicht geld in die hand nimmt, warum also sollte es beim bloggen anders sein? bloggen KANN man wenn man will auch gratis. viele sportarten kann man nur betreiben, wenn man sich von vornherein ausrüsung kauft, fürs zocken muss man im vorhinein geld ausgeben, bücher kosten etwas… darüber diskutiert ja auch niemand.
    obwohl ich die diskussion eher dahingehend verstanden habe, dass erklärt wird, was es kostet, um rechtzufertigen, dass man sich beiträge bezahlen lässt. aber auch das finde ich eigen. wenn die beiträge gut und interessant sind dann haben sie ja für die zielgruppe einen mehrwert. wenn sie es nicht sind, dann wird sowieso nicht mehr gelesen und es erledigt sich acuh von selbst.

  22. Hallo Anne,

    ich habe mich in deiner Auflistung auch ganz gut wieder gefunden. :) Trotzdem muss ihc sagen, dass ich es von Mel wirklich gut und auch mutig finde, dass sie das Thema einmal so deutlich angestupst hat.
    Hier mal meine Kosten:
    Ich wechsle jetzt auf einen anderen Server beim gleichen Anbieter, damit steigen die monatlichen Kosten für das Hosting auf 10€. Ansonsten gebe ich rund 100€ im Jahr für Deko Schnickschnack aus, den ich wirklich nur kaufe weil er auf den Fotos schön aussieht. Visitenkarten gebe ich scheinbar zu wenige aus, mit den 50 Moo Kärtchen für um die 20€ komme ich über das Jahr. ;) Einmalkosten waren bei mir noch ca. 120€ für das Logo (wenn man nicht selbst begabt ist oder jemanden kennt der einem eins bastelt), um die 250€ für das 35er Objektiv und 80€ für die Studio-Lampe die ich beide wirklich nur für die Food Fotos verwende. Aber das hält sich alles noch in Grenzen. IT-Support macht glücklicherweise Bessere Hälfte und den „bezahle“ ich mit warmen Mahlzeiten.
    Wie gesagt, eine sehr schöne Aufstellung die du gemacht hast und jetzt schaue ich mich mal auf deinem Blog um!
    Liebe Grüße,
    Katha

  23. Ich versteh ehrlich gesagt nicht wieso das Thema so ein Aufreger ist… Wenn jemand Unsummen investiert und denkt dass sich das lohnt soll er doch. Ich gebe auch einiges aus, aber das ist absolut überschaubar – Design, Domain, einige einmalige Dinge. Aber von professionell bin ich auch weit weg

  24. Hi Anne, ein schöner Artikel!

    Besonders die Analogie mit dem Laufen als Hobby gefällt mir gut, die trifft es ziemlich.

    Ich habe eine zeitlang zum Beispiel das Tool „Geckoboard“ benutzt. Das sammelt aus allen möglichen Tools meine Daten und zeigt sie mir schön übersichtlich als Dashboard an. Es ist also wie eine digitale Berichtszentrale. Sehr cool! Ich habe mich nach dem kostenlosen Probemonat vorerst gegen diese monatlichen Kosten entschieden – aber wer weiß, irgendwann werde ich mir dieses Tool wahrscheinlich wieder zulegen :-)

    Und als Alternative zu CoSchedule könnte man auch Hootsuite nehmen. Nicht so praktisch wie CoSchedule finde ich, aber kostenlos :-)

    Viele Grüße
    Katharina

  25. Ich fand deinen Eintrag sehr informativ und ich finde es super wenn Blogger so offen über diese (oft) verschwiegeneren Themen schreiben :)

  26. So hab ich mir eine Kostenaufstellung vorgestellt, die ist wirklich mal realistisch. Das man bei einem höheren Besucher Aufkommen mehr für den Server ausgeben muss ist klar, aber die Aufstellungen von besagter Bloggerin waren überspitzt.
    Ich habe das Glück bei einem Freund auf dem Server zu sein und nur fürs Hosting meiner Domain zu bezahlen. Bloggen muss nicht immer Unsummen kosten.

  27. Liebe Anne,
    du hast so recht. Mels Auflistung gilt wohl eher für professionelle Blogger. Viele Ausgaben nutzt man ja auch so, wenn man nicht bloggt. Ich bin noch bei Blogspot und habe sehr wenig Geld mit meinem Blog verdient, das ich dann gleich für die Blogst ausgegeben habe. Aber das ist mir egal, weil es mein Hobby ist und mir Spaß macht. Wenn dann noch die eine oder andere Kooperation dabei heraus springt, dann freue ich mich natürlich, das muss aber nicht sein.
    LG Steffi

  28. Sehr interessantes Thema & toll geschriebener Beitrag! Ich hab nur ganz minimale monatliche Kosten, aber viele optionale Ausgaben (Softbox, Fotoleinwand, Objektive für die Kamera, Deko etc.).
    Ich denke auch nicht, dass Mel (oder ein anderer Blogger) sich jemals über solche Ausgaben beschweren wollte, man hat die ja, weil einem das bloggen Spaß macht und man sich stetig verbessern will. Ich finde es aber wichtig, aufzuzeigen, dass jedes Hobby irgendwann Geld kostet (deine Vergleiche sind echt gut gelungen!), damit der Leser versteht, dass man ab und zu auch mal Werbung schaltet um die Kosten auszugleichen :)

  29. Die 12 besten Blogposts im Februar – Frau Margarete
  30. Hallo Anne,
    ich gab die Wochen über auch das Thema verfolgt und fand den Post ehrlich gesagt ziemlich unangemessen. Aber vielleicht ist da einfach nur ein Fass übergelaufen.
    Ich hab sogar ein paar Euro mehr ausgegeben, weil mir jemand das Logo designt hat und ich hab dem Umzug von Blogger auf self-hosted in Auftrag gegeben. Ich hab einfach nicht Resourcen dafür, weder Wissen noch Zeit. Aber so wie mein Mann sich ein eues Mountain-Bike anschafft für ein Hobby. Ich hab das nie an die große Glocke gehängt oder muss das Geld wieder reinholen. Und wenn doch, ist es meine Entscheidung, wie alles, was den Blog betrifft, meine Entscheidung ist. Ich verstehe die Diskussion nicht, vor wen man sich rechtfertigen muss oder warum man jetzt den bösen Leser (der ja von nichts ne Ahnung hat) auf den Pott setzen muss. Kapier ich einfach nicht.
    Großes Kompliment für diesen Artikel, Ich finde, dass er die Dinge wieder gerade gerückt hat.
    Liebe Grüße,
    Kimi

    1. Autor

      Hallo Kimi,

      mh – so ganz grundsätzlich finde ich es ja gut, dass auch mal über das Thema Geld gesprochen wird. Da wird sonst immer so ein Geheimnis drum gemacht. Aber ich gebe dir vollkommmen Recht – rechtfertigen muss man sich da nun wirklich nicht. Mein Hobby, meine Entscheidung. Auch wenn es interessant ist, einfach mal darüber zu sprechen, was andere so damit verdienen und hineininvestieren.

      1. Hi Anne,
        das stimmt! Rund um’s Geld wird immer ein großes Geheimnis gemacht (im echten Leben ja auch schon). Vielleicht hab ich mich bisschen falsch ausgedrückt. Ich meinte eher, dass mir der Tonfall (den ich rauslas) unangemessen fand.
        Und ja, interessant ist es allemal :-)


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *